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Alexander Zverev legt nach Sorgen um Hund den Fokus auf Masters in Madrid - Becker und Petkovic verbreiten Optimismus
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Publiziert 23/04/2026 um 12:06 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev reist mit gemischten Gefühlen zum Masters nach Madrid. Ein Unfall seines Hundes sorgt für belastende Tage, doch sportlich will der Weltranglistendritte ein Zeichen setzen. In der spanischen Hauptstadt geht es für ihn darum, Form und Selbstvertrauen für die French Open aufzubauen. Trotz jüngster Rückschläge bleibt die Zielsetzung klar: Zverev will wieder ganz oben angreifen.
Alexander Zverev will beim Masters in Madrid angreifen
Fotocredit: Getty Images
Alexander Zverev hat sorgenvolle Tage hinter sich. "Wir hatten einen Unfall mit unserem Hund", sagte der deutsche Tennisstar kurz vor seinem Start beim Masters in Madrid: "Es war keine schöne Zeit." Den großen Schreck in München, der auch seinen 29. Geburtstag beeinträchtigte, muss Zverev offensichtlich noch verdauen.
"Jetzt bin ich hier und versuche auch, das Turnier gut zu spielen", sagte der Weltranglistendritte aber im "Sky"-Interview, in dem er keine genaueren Angaben zur Verletzung seines Vierbeiners machte.
Stattdessen richtete er den Fokus auf das Event in der spanischen Hauptstadt, bei dem er in Abwesenheit des verletzten Carlos Alcaraz ein Signal an die Konkurrenz senden will. Auch im Hinblick auf die French Open in Paris.
"Ich finde, dass ich immer noch ein bisschen meine Form auf diesem Belag finden muss", sagte Zverev: "Generell bin ich guter Zuversicht, dass es auch weiterhin besser werden wird."
Becker setzt auf Zverevs nächsten Schritt
Dann hat der Hamburger beste Aussichten, in Madrid weit zu kommen. Dass ihm die schnellen Bedingungen in fast 700 Metern Höhe über dem Meeresspiegel liegen, hat Zverev schon bei seinen Titelgewinnen 2018 und 2021 bewiesen, vor vier Jahren erreichte er zudem das Finale. Nach zuletzt vier Halbfinalniederlagen in Serie auf der Tour - drei davon gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner - lechzt Zverev nun wieder nach einem Coup.
Experten wie Boris Becker und Andrea Petkovic sehen die deutsche Nummer eins trotz des jüngsten sportlichen Dämpfers in München auf einem guten Weg. "Insgesamt ist die Form von Sascha Zverev sehr konstant, bis zum Halbfinale eigentlich immer absolute Weltklasse", sagte Becker dem "SID": "Und dann passiert irgendetwas." Sollte er es auch in Madrid wieder in die Vorschlussrunde schaffen, hofft der 58-Jährige, dass Zverev "diesmal das Match gewinnt".
Petkovic sieht Zverev auf Titelkurs
Petkovic zeigte sich derweil überzeugt, dass weitere Erfolge des deutschen Aushängeschilds nur eine Frage der Zeit sind. "Ich glaube, er spielt das beste Tennis seines Lebens", sagte die einstige Weltranglistenneunte dem "SID". Selbstredend seien Sinner, der in Madrid seinen fünften Masterstitel in Folge gewinnen könnte, und ein fitter Alcaraz aktuell "das Nonplusultra" auf der Tour.
Wenn Zverev aber an seinem aggressiveren Spielstil dranbleibe, "dann bin ich überzeugt, dass sich irgendwo ein Weg für ihn ergeben wird", sagte Petkovic. Sie meinte damit eine Grand-Slam-Chance. In Madrid gilt es nun aber erstmal für ihn, sich in Stellung zu bringen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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