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Federers kurioser Sieg: In jedem Satz weniger Punkte

Federers kurioser Sieg: In jedem Satz weniger Punkte

17/05/2019 um 12:54Aktualisiert 17/05/2019 um 15:47

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Roger Federer hat beim ATP-Masters in Rom gegen Borna Coric aus Kroatien mit 2:6, 6:4 und 7:6 (9:7) gewonnen und ist dadurch ins Viertelfinale eingezogen - so weit so normal. Dem Schweizer gelang dabei aber ein besonderes Kunststück. In jedem der drei Sätze gewann Federer weniger Punkte als sein Gegner, entschied die Sätze zwei und drei aber dennoch für sich.

Unter dem Strich ging Coric aus 107 gespielten Punkten als Sieger hervor, während der Altmeister lediglich 95 Punkte für sich entscheiden konnte.

Im ersten Satz, der mit 6:2 an den Kroaten ging, überraschte es nicht, dass 32 der 55 Punkte an den Außenseiter gingen. Eine Überraschung erlebten aber alle Beteiligten beim Blick auf die Statistik der folgenden Sätzen, denn auch in Durchgang zwei holte Federer trotz des souverän klingenden 6:4 nur 31 der 64 ausgespielten Punkte.

Federer holt entscheidende Punkte

Im finalen Satz, den "Fedex" im Tiebreak für sich entschied war es zwar ganz knapp, doch auch hier sah es statistisch schlecht für ihn aus, gewann er doch "nur" 41 der 83 Punkte.

Federer dürfte dieser Sieg nach Abwehr von zwei Matchbällen zwar viel Kraft gekostet haben, doch der Schweizer war froh, nicht die Mehrzahl der Punkte, dafür aber die wichtigen Ballwechsel für sich entschieden zu haben.

" Wenn das natürlich bei jedem Match so wäre, würde man schon müde beim Court ankommen. Aber es war eine großartige Erfahrung. Ich habe das wirklich genossen."

Am Freitag möchte Federer gegen Stefanos Tsitispas seinen Erfolg wiederholen. Ob der Schweizer dabei mehr oder weniger Punkte als der Grieche gewinnt, dürfte ihm herzlich egal sein.

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