Novak Djokovic entdeckt bei der Jagd auf den 100. Titel eine spezielle Qualität: "Das macht mir das Leben leichter"

Novak Djokovic steht ein historisches Match bevor. Als ältester Spieler der Historie hat der Serbe in Miami das Finale eines Masters erreicht. Dort will der 37-Jährige sich gegen Jakub Mensik den 100. Titel sichern - und einem elitären Klub beitreten, dem nur Jimmy Connors und Roger Federer angehören. Da passt es gut, dass Djokovic gerade einen Weg gefunden hat, der ihm "das Leben leichter" macht.

Highlights: Djokovic macht kurzen Prozess mit Dimitrov

Quelle: Perform

Wenn Novak Djokovic das Finale gegen Shootingstar Jakub Mensik (ab 21:00 Uhr im Liveticker) gewinnt, stünde er bei 41 Masters-Titeln in 60 Masters-Endspielen. Dazu wäre er mit sieben Erfolgen der alleinige Rekordchampion in Miami.
Rekorde und beeindruckende Zahlen, soweit das Auge reicht. Während Jannik Sinner gesperrt ist und Alexander Zverev sowie Carlos Alcaraz schwächeln, dreht Djokovic auf.
Es sind die großen Turniere und die Bestmarken, für die der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger weiterspielt. Und natürlich gehört dazu auch eine dreistellige Zahl an Einzeltiteln. Bei den Männern gelang dies bislang einzig Roger Federer (103) und Jimmy Connors (109).
Nun begehrt Djokovic Einlass in den Klub. "Seit meinem 99. Titel bei den Olympischen Spielen in Paris spiele ich jedesmal mit der Aussicht auf diesen speziellen Erfolg", erklärte der Ausnahmekönner in Miami. "Ich stand im Finale von Schanghai, da war ich nah dran - dann im Halbfinale der Australian Open."

Ungewohnte Pleitenserie für Djokovic

Doch irgendwie sollte es (noch) nicht klappen mit dem historischen Triumph - und nach rund acht Monaten ohne Titel kamen sogar leise Zweifel auf, ob es überhaupt sein soll.
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Starker Auftritt mit Misstönen: Djokovic lässt Musetti keine Chance

Quelle: Eurosport

Vor Miami kassierte Djokovic drei Pleiten in Folge: In Melbourne musste er nach Satz eins gegen Alexander Zverev aufgeben, in Doha und Indian Wells reichte es in den Auftaktpartien gegen Matteo Berrettini und Botic van de Zandschulp nicht zum Sieg.
Eine solche Serie hatte er seit 2018 nicht mehr erlebt. Boris Becker bekam schon "Bauchweh", weil sein früherer Schützling ihm den Eindruck vermittelte, "dass er jetzt schon damit anfängt, das Leben nach der Karriere zu genießen".

Djokovic freut sich über Aufschlag: "Macht mir das Leben leichter"

Djokovic sei "jeden Abend" auf einer anderen Party gewesen, wunderte sich Becker in seinem Podcast. Doch der Eindruck aus der Distanz - Becker verfolgt das Geschehen in Miami aus Mailand - stimmte nicht ganz.
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Novak Djokovic beim ATP Masters in Miami

Fotocredit: Getty Images

Djokovic arbeitete verbissen mit seinem Coach Andy Murray, beim 6:2, 6:3 im Halbfinale gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov überzeugte er mit einer überragenden Aufschlagquote von 87 Prozent.
"Mein Spiel hat sich erneut verbessert. Ich habe sehr gut aufgeschlagen und ich hoffe, dass es so bleibt - denn das macht mir das Leben auf dem Platz deutlich leichter", erläuterte der Weltranglistenfünfte. Das Motto für das Endspiel sei klar: "Ich gehe all in!"
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(mit SID)
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Highlights: Djokovic battles hard in Miami to become oldest Masters semi-finalist

Quelle: SNTV


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