ATP Monte-Carlo - Andrey Rublev nach Masters-Coup im Fürstentum: "Kann mich noch sehr verbessern"

Andrey Rublev hat sich in Monte-Carlo einen Traum erfüllt und den ersten Masters-Titel eingefahren - der größte Erfolg seiner bisherigen Laufbahn. "Ich habe so oft versucht, dieses verdammte Masters zu gewinnen", brach es nach dem dramatischen 5:7, 6:2, 7:5 im Endspiel gegen Holger Rune aus dem 25-Jährigen heraus. Der Coup im Fürstentum soll aber nur eine Zwischenstation sein, es gehe noch mehr.

Highlights: Rublev erklimmt den Thron von Monte-Carlo

Quelle: Perform

"Ich habe das Gefühl, dass ich mich noch sehr verbessern kann", erklärte Andrey Rublev nach dem Triumph in Monte-Carlo. Im Training spiele er bereits auf höherem Niveau. Er könne aber noch nicht sagen, "wann sich das bei den Turnieren bemerkbar" machen werde.
Tatsächlich offenbarte der Russe im Finale gegen Youngster Holger Rune auch Schwächen. Im entscheidenden dritten Satz stand er bei 1:4 kurz vor der Niederlage, ehe er der Partie doch noch die Wendung gab.
Es war ein hochemotionaler Moment für Rublev, nicht nur aufgrund des Erfolgs.
"Obwohl ich aus dem Land komme, aus dem ich nun mal komme, erhalte ich auf der ganzen Welt Unterstützung. Danke", wandte sich der Weltranglistensechste ans Publikum.

Rublev: Luft nach oben bei den Grand Slams

In den kommenden Monaten soll es nun einen Schritt weitergehen, am liebsten bei einem der Grand-Slam-Turniere.
Dort zeigte Rublev mit sieben Viertelfinalteilnahmen bei Australian Open, French Open und US Open zwar Konstanz - zum großen Wurf aber reichte es noch nicht.
Es wird einer der spannendsten Fragen bei den wichtigsten Wettbewerben, was drin ist für Rublev, wenn er sein Niveau aus dem Training in vollem Umfang in die Matches bringt ...
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Quelle: Eurosport

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