Masters Monte Carlo: Alexander Zverev zieht mit Partner Marcelo Melo ins Doppel-Finale ein - Titel winkt bei Heimspiel
Alexander Zverev hat beim Masters in Monte Carlo das Doppel-Finale erreicht. Der 26-jährige Hamburger besiegte mit seinem brasilianischen Partner Marcelo Melo das Duo Marcelo Arévalo (El Salvador)/Mate Pavic (Kroatien) in der Vorschlussrunde mit 6:7 (3:7), 7:5, 10:7. Im Endspiel am Sonntag (12:00 Uhr) treffen Zverev und Melo auf das rein belgische Doppel Joran Vliegen und Sander Gillé.
Alexander Zverev
Fotocredit: Imago
"Es freut uns riesig, zusammen im Finale zu sein. Marcelo hilft das auch unglaublich im Ranking (aktuell Nummer 34 der Doppel-Weltrangliste; Anm. d. Red.). Wir haben super Matches hier gespielt und gegen super Doppel-Paare gewonnen", erklärte Zverev im Anschluss am "Sky"-Mikrofon.
Auf dem Weg ins Endspiel setzten sich Zverev und sein Kumpel Melo in der Wahlheimat des Hamburgers unter anderem gegen die amtierenden US-Open-Champions Rajeev Ram (USA) und Joe Salisbury (Großbritannien) sowie die beiden Top-15-Spieler in der Einzelkonkurrenz, Taylor Fritz (USA) und Holger Rune (Dänemark), durch.
Im Halbfinale holte das Duo gegen Marcelo Arévalo (El Salvador)/Mate Pavic (Kroatien) einen Satzrückstand auf und zeigte sich im Match-Tiebreak des entscheidenden dritten Durchgangs nervenstark (10:7).
Im Endspiel am Sonntag gegen die beiden Belgier Joran Vliegen und Sander Gillé (ab 12:00 Uhr im Liveticker) greift Zverev nach seinem insgesamt dritten Doppel-Titel auf der Tour. Sein bis dato letzter Turniersieg datiert aus dem Jahr 2019, als er an der Seite seines Bruders Mischa in Acapulco triumphierte. Zwei Jahre zuvor holte das Duo den Titel in Montpellier.
Zverev: "Wäre gerne auch im anderen Finale"
"Es ist natürlich schön, im Finale zu sein, aber ich wäre gerne auch im anderen Finale. Aber wenn es in dieser Woche im Doppel ist, ist das auch okay", sagte Zverev mit einem Augenzwinkern und spielte damit auf das Endspiel im Einzel an.
Das bestreiten am Sonntag (15:00 Uhr) Stefanos Tsitsipas (Griechenland), der die deutsche Nummer eins im Achtelfinale ausgeschaltet hatte, und der Norweger Casper Ruud.
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Quelle: Eurosport
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