ATP Monte Carlo: Jannik Sinner feiert Masters-Sieg gegen Carlos Alcaraz mit Signalwirkung - neue Souveränität auf Sand

Jannik Sinner ist zurück an der Spitze. Im 17. Duell von "Sincaraz" holte er sich beim ATP Masters in Monte Carlo seinen siebten Erfolg - und eroberte damit auch Platz eins der Weltrangliste von seinem spanischen Rivalen zurück. Allein deswegen war es für den Südtiroler mehr als nur ein Sieg. Wichtiger noch ist aber der ersehnte erste große Titel auf Sand - und die damit verbundene Signalwirkung.

Highlights zum Traumfinale: So knackte Sinner Champion Alcaraz

Quelle: Eurosport

"Ich bin wirklich glücklich darüber, auf diesem Belag einen großen Titel zu gewinnen. Das war mir vorher nicht gelungen", sagte Sinner nach seinem 7:6 (7:5), 6:3-Erfolg gegen Carlos Alcaraz. "Ich bin überrascht, aber auf eine gute Weise. Ich brauche noch eine Weile, um zu realisieren, was passiert ist."
Nach dem Gewinn des "Sunshine Double" bei den Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami konnte der Italiener in Monte Carlo auch den dritten 1000er-Wettbewerb des Jahres für sich entscheiden.
Wollte man bisher im Spiel Sinners von einer "Schwäche" reden, dann war es der rote Belag. Einen Titel nur hatte er auf Sand vor Monte Carlo gewonnen - ein kleines 250er-Turnier in Umag 2022 im Finale gegen einen gewissen Alcaraz.
Klar, schon im vergangenen Jahr hätte sich der 24-Jährige leicht "French-Open-Champion" nennen können. In einem epischen Kampf verlor er nach drei Matchbällen das Finale in Roland-Garros aber eben noch gegen den Spanier. Diesmal drehte er das Blatt um.

Sinner bricht Alcaraz-Serie von 17 Siegen

"Es war eine interessante Woche, ich habe wieder versucht zu lernen, wie man auf Sand spielt", sagte ein sehr bescheidener Sinner nach dem Match.
Der Sieg beim ersten Sand-Masters des Jahres stellt die Weichen für die kommenden Wochen und insbesondere für die French Open. Alcaraz ging mit einer 17 Spiele währenden Siegesserie auf diesem Belag in das Match und musste sich knapp, aber letztlich eindeutig geschlagen geben.
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Sinner nach Monte-Carlo-Sieg: "Unglaubliche Woche"

Quelle: Perform

Dazu wurde Sinner zum erst zweiten Spieler, dem das Sunshine Double und der nachfolgende Triumph in Monte Carlo gelang - nach Novak Djokovic. Sein Weg zum Titel war ebenso beeindruckend. Zwar verlor er erstmals wieder einen Satz - in Indian Wells und Miami gewann er ausschließlich in zwei Sätzen - in der zweiten Runde gegen Thomas Machac, war ansonsten aber dominant.
So auch im Halbfinale gegen Alexander Zverev, den er in der gleichen Runde schon bei den vorherigen Masters besiegte. Der Deutsche war chancenlos und musste im Anschluss einsehen, "wie gegen eine Wand gespielt" zu haben.

Sinner kann in Madrid Geschichte schreiben

Auch Alcaraz konnte seinen Kontrahenten nur loben: "Jannik hat sein Level auf Sand Jahr für Jahr verbessert und ist da inzwischen für jeden Gegner gefährlich."
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Jannik Sinner gewann seinen ersten großen Titel auf Sand beim Masters in Monte Carlo

Fotocredit: Getty Images

Mit den kommenden Masters-Turnieren in Madrid und bei seinem "Heimspiel" in Rom kann er neue Einträge in die Geschichtsbücher schreiben. Fünf Masters-Siege in Serie gelangen bisher noch niemandem - nicht einmal Djokovic. Nach seinem Auftritt im Fürstentum zweifelt niemand mehr ernsthaft daran, dass der Italiener dies bewerkstelligen könnte.
"Jeden Tag bin ich aufgewacht und habe versucht, mich zu verbessern und als Spieler besser zu werden", erzählte Sinner. "Hier (in Monte Carlo, A.d.R.) haben wir von Tag zu Tag daran gearbeitet, herauszufinden, welcher Spielstil gegen jeden Gegner am besten funktioniert, denn ich habe nicht gegen jeden das gleiche Tennis gespielt. Wir haben ganz kleine Dinge geändert."
Diese Fertigkeit, immer wieder an Kleinigkeiten zu arbeiten und sich auch als Nummer eins der Welt noch weiter zu verbessern, sendet ein sehr gefährliches Signal an die Rivalen. Die aktuell nicht einmal darauf hoffen können, dass Sinner auf Sand ein wenig schwächer ist als auf anderen Belägen.
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Alcaraz zu Final-Niederlage gegen Sinner: "Das war der Schlüssel"

Quelle: SNTV


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