Kurioser Sieg bei Masters in Paris: Andreas Mies wirft im Doppel Kevin Krawietz aus dem Wettbewerb

Beim ATP Masters von Paris kam es im Achtelfinale der Doppel-Konkurrenz zu einem kuriosen Match aus deutscher Sicht. Kevin Krawietz und Andreas Mies, die Seite an Seite zweimal die French Open gewannen, standen sich dieses Mal als Kontrahenten gegenüber. Mies setzte sich zusammen mit dem Franzosen Fabrice Martin gegen Krawietz und Horia Tecau aus Rumänien mit 6:3, 6:3 durch.

Andreas Mies (vorne) und Kevin Krawietz (hinten)

Fotocredit: Getty Images

Man konnte durchaus von einer Überraschung sprechen, denn Krawietz und Tecau waren als Nummer sieben der Setzliste in der Favoritenrolle. Mies gab zudem erst im August sein Comeback. Der 31-Jährige hatte mit Knieproblemen zu kämpfen und ließ sich im Februar operieren.
Krawietz war gezwungen, sich neue Doppelpartner zu suchen. Im April gewann er zusammen mit dem Niederländer Wesley Koolhof das Sandplatzturnier von München, im Juni mit Tecau den Rasenklassiker von Halle.
In Paris aber war es der einstige Erfolgspartner Mies, der den Sieg davontrug.
Der Kölner und Partner Martin bekommen es nun im Viertelfinale mit dem deutsch-australischen Duo Tim Pütz/Michael Venus zu tun, die sich überraschend gegen das an Nummer zwei gesetzte Doppel Rajeev Ram (USA)/Joe Salisbury (Großbritannien) 7:6 (14:12), 7:6 (8:6) durchsetzten.
Wann die zweifachen Grand-Slam-Turniersieger Krawietz und Mies wieder auf derselben Seite des Netzes stehen, ist indes noch offen.
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Quelle: Perform

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