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ATP Weltrangliste: Alexander Zverev mit Top-Platzierung - Rafael Nadal fällt
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Publiziert 08/11/2021 um 15:22 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev hat sich durch seinen Halbfinaleinzug beim ATP Masters in Paris um einen Platz in der Weltrangliste verbessert und mit Rang drei seine persönliche Bestmarke egalisiert. Der Deutsche schob sich aufgrund der besseren Punktzahl bei den großen Turnieren an Stefanos Tsitsipas vorbei, der exakt die gleiche Punktzahl wie Zverev vorweist. Souveräner Erster bleibt Novak Djokovic.
Alexander Zverev - ATP Masters Paris
Fotocredit: Getty Images
Mehr als zwei Jahre benötigte Alexander Zverev, um wieder in die Top drei der Tennisweltrangliste zu klettern. Zwar reichte es beim Masters in Paris nicht für den Titel - dazu war Daniil Medvedev im Halbfinale zu stark - dennoch verbessert sich die deutsche Nummer eins um einen Rang nach oben.
Grund dafür war unter anderem die verletzungsbedingte Aufgabe von Stefanos Tsitsipas in der Runde der letzten 32. Dadurch stehen sowohl Zverev als auch der Grieche bei 6540 Punkten. Da der Deutsche bei den großen Turnieren (Grand Slams, Masters und ATP World Tour Finals) insgesamt aber mehr Punkte holte, schob er sich an Tsitsipas vorbei.
Ebenfalls einen Platz nach oben verbesserten sich Andrey Rublev (5.), der in Paris in der zweiten Runde ausgeschieden war, und Senkrechtstarter Hubert Hurkacz (9., Halbfinale). Der Pole stand zu Jahresbeginn noch auf Rang 35. Top-Talent Jannik Sinner verlor dagegen eine Position und ist Zehnter, nachdem er in der Woche zuvor überhaupt erstmals in die Top Ten eingedrungen war.
Unangefochtener Erstplatzierter mit 10.940 Punkten bleibt nach seinem Sieg in Paris Novak Djokovic, der damit auch den Rekord für die meisten Wochen als Nummer eins ausbaut (346). Darüber hinaus steht Djokovic auch zum bereits siebten Mal (Rekord!) als Nummer eins am Jahresende fest. Zweiter in der Weltrangliste ist sein Finalgegner Daniil Medvedev (7640 Punkte).
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ATP-Weltrangliste, Stand 8. November 2021
Fotocredit: Eurosport
Federer fällt weiter - Koepfer auf 54
Der Österreicher Dominic Thiem verlor zwei Plätze und steht nun auf Rang 14, der Schweizer Roger Federer, der zuletzt in Wimbledon auf der Tour aktiv war, fiel von 14 auf 16. Federers Landsmann Stan Wawrinka wird nur noch auf Platz 83 geführt, Andy Murray (Großbritannien) ist aktuell nur der 143. der Weltrangliste.
Den größten Sprung in den Top 100 machte nach seinem Viertelfinal-Einzug in Paris der Franzose Hugo Gaston von 103 auf 67.
Die weiteren Deutschen in den Top 100 hielten in etwa ihre Position der Vorwoche: Jan-Lennard Struff ist 50. (50.), Dominik Koepfer 54. (58.) und Peter Gojowczyk wird als 85. (84.) geführt.
Startfeld für ATP World Tour Finals in Turin steht
Nach dem Masters in Paris steht nun auch das Feld der Spieler fest, die sich für die ATP World Tour Finals in Turin qualifizieren konnten.
Die Top acht des Jahres bilden in absteigender Reihenfolge Djokovic, Medvedev, Zverev, Tsitsipas, Rublev, Matteo Berrettini, Hurkacz und Casper Ruud.
Sinner und Cameron Norrie sind die ersten Nachrücker. Félix Auger-Aliassime hat nach seinem Zweitrunden-Aus in Paris gegen Dominik Koepfer rechnerisch keine Chance mehr, die Top Ten im "Race to Turin" zu knacken.
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Tennis der Extraklasse! Djokovic kürt sich zum Masters-König
Quelle: SNTV
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