Alexander Zverev gewinnt das Masters in Paris mit starker Endspiel-Leistung - glatter Sieg im Finale gegen Ugo Humbert

Alexander Zverev hat das ATP-1000-Turnier in Paris-Bercy gewonnen und damit seinen Status als neue Nummer zwei der Welt untermauert. In einem einseitigen Finale besiegte der Hamburger den ein Jahr jüngeren Lokalmatadoren Ugo Humbert in der AccorHotels Arena in nur 1:16 Stunden 6:2, 6:2. Für den 27-Jährigen ist es nach Rom der zweite Masters-Sieg 2024 und der siebte insgesamt in seiner Karriere.

Highlights: Zverev fegt Humbert im Masters-Finale vom Platz

Quelle: SNTV

Mit feuchten Augen gab Alexander Zverev der baumähnlichen Trophäe von Paris-Bercy ein zartes Küsschen, ehe er sich entschuldigend an das französische Publikum wandte.
"Zu allererst: sorry", sagte Zverev in seiner Siegerrede zu den Zuschauern, die vorerst letztmals zu einem Masters-Spiel in die AccorHotels Arena gekommen waren - 2025 zieht das Turnier in La Défense Arena um.
Mit einer herausragenden Leistung hatte sich Zverev seinen 23. Einzeltitel auf der ATP-Tour gesichert und mächtig Selbstvertrauen für das Saisonfinale in Turin in der kommenden Woche getankt. "Diesen Titel zu gewinnen, bedeutet die Welt für mich", sagte der Hamburger in Richtung seiner Box mit Papa Alexander senior und Mama Irina.
Dem lautstark angefeuerten Humbert (am Montag die Nummer 14 der Welt) ließ er im Endspiel beim Hallenturnier in Paris-Bercy keine Chance und schloss durch das 6:2, 6:2 nach seiner bitteren Finalniederlage in Roland-Garros und seiner Olympia-Enttäuschung in diesem Jahr doch noch Frieden mit der französischen Hauptstadt.

Sieg in Paris: Zverev macht es Becker nach

"Ugo ist ein unglaublicher Spieler und in Paris spielt er noch besser als sonst", meinte Zverev, der im Match früh aufs Tempo gedrückt hatte: "Ich wusste, dass ich die Fans so früh wie möglich rausnehmen musste. Ich bin froh, dass es so gut geklappt hat."
Für den Hamburger Zverev ist es der insgesamt siebte Triumph bei einem ATP-Masters. 2020 war er in Paris noch dem Russen Daniil Medwedew in drei Sätzen unterlegen gewesen, nun avancierte er zum zweiten deutschen Turnierchampion nach Boris Becker (1986, 1989, 1992).
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Historischer Zverev-Sieg in Paris: "Es ist besonders"

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Zverev, für den es nach dem Masters in Rom der zweite Turniererfolg in diesem Jahr ist, hatte sich im Turnierverlauf immer weiter gesteigert und in Arthur Fils, Stefanos Tsitsipas und Holger Rune namhafte Konkurrenz ausgeschaltet. Das galt auch für Humbert, der French-Open und Wimbledon-Sieger Carlos Alcaraz aus dem Turnier genommen hatte.

Zverev lässt Humbert keine Chance

Im Finale legte Zverev, dem seine gesundheitliche Probleme dieser Tage kaum zusetzten, furios los und breakte den überforderten Franzosen schnell zweimal.
Schon nach 36 Minuten sicherte er sich mit einem Ass Satz eins. Auch im zweiten Durchgang gelang Zverev sofort das Break, Humbert hatte nichts mehr entgegenzusetzen - nach 76 Minuten verwandelte Deutschlands Topstar seinen ersten Matchball zum Sieg.
Kurios: Es war Zverevs 26. Sieg in Folge gegen einen Linkshänder. "Linkshänder sind für mich vielleicht natürlicher zu spielen als für andere, weil mein Bruder (Mischa, Anm. d. Red.) Linkshänder ist." Gegen den neun Jahre älteren Zverev habe er in seiner Jugend fast täglich gespielt.
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Tennis: Alexander Zverev gewinnt das Masters-Turnier in Paris 2024

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Zverev neue Nummer zwei der Welt

Den Abschluss der Saison bilden für Zverev die ATP Finals in Turin der acht Jahresbesten ab dem 10. November.
Für den Sieg in Paris erhält der Deutsche 1000 Weltranglistenpunkte und 919.075 Euro Preisgeld. In der neuen Weltrangliste wird er am Montag Carlos Alcaraz (Spanien) überholen und mit Platz zwei seine Karriere-Bestleistung einstellen.
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Tennis: Alexander Zverev gewinnt das Masters-Turnier in Paris 2024

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Mit dann 7715 Punkten (Alcaraz: 7210) fehlen ihm aber 3615 Zähler auf Jannik Sinner an der Spitze (11.330). Der Südtiroler wird erstmals ein Tennis-Jahr an der Spitze beenden - unabhängig von den Ergebnissen bei den noch folgenden Finals.
Zverev gewann zuvor bereits die Masters-Turniere in Rom (2017, 2024), Montreal (2017), Madrid (2018, 2021) und Cincinnati (2021). In Miami (2018) und Shanghai (2019) stand er zudem im Finale.
(mit SID)
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Highlights: Nervenstarker Zverev bezwingt Rune im Halbfinale

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