Masters Paris - Alexander Bublik sorgt gegen Corentin Moutet für nächsten Eklat: "Musste ihn einfach bestrafen"

Alexander Bublik hat beim ATP-Masters in Paris nach seinem verweigerten Handschlag beim Match gegen Alexei Popyrin für den nächsten Eklat gesorgt. Im Anschluss an seinen Zweitrundensieg gegen Corentin Moutet hinterließ Bublik bei der üblichen Unterschrift auf der Kameralinse zunächst die Botschaft "Auf dem Heimweg" an seinen französischen Konkurrenten, was er im On-Court-Interview erklärte.

Bublik verweigert Handschlag und wird ausgebuht

Quelle: Perform

"Er hat vor dem Match offensichtlich zu viel geredet. Ich musste ihn bestrafen. Ich hatte keine andere Wahl", meinte der 28-Jährige, als er auf die Nachricht angesprochen wurde.
"Er sagte, er würde alles tun, um mich nach Hause zu schicken. Deswegen ist es schön, dass er in Paris lebt und es mit dem Taxi nicht zu weit hat", führte der Kasache weiter aus.
Moutet reagierte trocken aus Bubliks Aussagen. Er lebe nicht mehr in der französischen Hauptstadt, sondern in Dubai, konterte der 26-Jährige.
Die Frage, ob er Spannung im Match gespürt habe, verneinte der Weltranglisten-32.: "Ich habe heute versucht, mich auf mich selbst zu fokussieren. Ich glaube nicht, dass es etwas Persönliches war."

Moutet über Bublik: "Mag das nicht"

Trotz der versöhnlichen Worte ließ Moutet aber eine gewisse Antipathie gegenüber Bublik durchblitzen. Bublik mache "sich gerne über Spieler lustig", stellte Moutet fest: "Manche Menschen reden, manche nicht. Er ist Teil der ersten Kategorie. Er liebt es, sich verbal mit Leuten anzulegen. Ich mag das nicht."
Generell sei Bublik im Privaten ein Anderer als in der Öffentlichkeit, hielt Moutet fest: "Ich weiß, wie Personen sich verhalten, wenn es Worte überschreitet, und ich weiß, was für einen Charakter er außerhalb dessen hat, was er in den Medien zeigt. Deswegen ist es nutzlos, an einem Mikrofon zu sprechen."
Der Zoff zwischen Bublik und Moutet war nicht der einzige Aufreger, der sich am Mittwoch in der La Défense Arena ereignete. Zuvor hatte sich bereits der Spanier Alejandro Davidovich Fokina mit dem Publikum angelegt, nachdem er Moutets Landsmann Arthur Cazaux geschlagen hatte.
Für Bublik geht die Reise in Paris indes weiter: Am Donnerstag schlug er den an Vier gesetzten US-Amerikaner Taylor Fritz 7:6 (8:6), 6:2 und zog ins Viertelfinale ein.
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Bublik schlägt auch de Minaur und steht im Halbfinale

Quelle: SNTV


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