ATP Masters Paris: Carlos Alcaraz freut sich über langsameren Belag - Erinnerungen an Kritik von Alexander Zverev
VonNiklas Bien
Publiziert 27/10/2025 um 15:11 GMT+1 Uhr
Das Masters in Paris findet in diesem Jahr nicht mehr in der Accor Arena, sondern in der deutlich größeren La Défense Arena statt. Das bringt auch Veränderungen auf dem Platz mit sich - zur Freude von Carlos Alcaraz, der bereits in Paris weilt. Der Platz ist deutlich langsamer, die Ballwechsel werden also automatisch länger. Die Freude des Spaniers weckt Erinnerungen an die jüngste Zverev-Kritik.
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Quelle: SNTV
Seit Montag läuft das ATP Masters in Paris, Alcaraz gehörte zu den ersten Topspielern, die in der französischen Hauptstadt eintrafen. So war er auch einer der Ersten, die nach dem Locationwechsel zur La Défense Arena die neuen Courts antesten durften.
Was ihm dabei auffiel, gefällt dem Spanier extrem gut. "Dieses Jahr ist völlig anders als letztes Jahr. Ich finde, es ist ein riesiger Unterschied, der mir gefällt", sagte Alcaraz in Paris mit seinem gewohnt breiten Grinsen.
Bislang ist es zwischen dem 22-Jährigen und Indoorturnieren noch keine Liebesbeziehung: Nur einen seiner 24 ATP-Titel feierte Alcaraz in der Halle.
"Wissen Sie, die Geschwindigkeit des Platzes ist zwar viel langsamer als letztes Jahr, aber ich finde, dass es eine wirklich gute Geschwindigkeit ist, bei der wir Tennis sehen können, nicht nur Aufschläge oder Aufschläge plus eins", erklärte der sechsfache Grand-Slam-Champion.
Erinnerung an Zverev-Kritik
"Man kann Ballwechsel sehen, man kann Punkte sehen, man kann Tennis sehen. Ich finde das großartig. Ich habe natürlich schon oft gesagt, dass ich langsamere Plätze mag", führte Alcaraz aus.
Die Veränderung des Untergrunds in Paris und die Freude des Weltranglistenersten wecken durchaus Erinnerungen an die deutliche Kritik von Alexander Zverev.
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Quelle: Perform
Der deutsche Topspieler hatte Anfang des Monats moniert, dass die Beläge auf der Tour immer mehr angeglichen und allgemein immer langsamer gemacht werden würden - das würde Alcaraz und Jannik Sinner in die Karten spielen.
"Tennis braucht unterschiedliche Spielstile. Daran fehlt es derzeit", stellte Zverev klar.
Alcaraz eröffnet gegen Norrie
Ob Alcaraz seine Schwäche - die Schwächen des Spaniers bewegen sich logischerweise weiter auf hohem Niveau - in der Halle wegen des neuen Belags schon in Paris ablegen kann, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
"Wir werden sehen. Hoffentlich komme ich weiter als in den vergangenen Jahren", sagte der Spanier.
Am Dienstag trifft Alcaraz auf den Briten Cameron Norrie, der sich in der ersten Runde mit 6:3, 6:4 gegen den Argentinier Sebastián Báez durchgesetzt hatte.
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