Masters Rom: Stefanos Tsitsipas verliert nach Satzführung gegen Nicolás Jarry - Überraschungshalbfinale perfekt

Stefanos Tsitsipas hat das Halbfinale beim ATP-Masters in Rom verpasst. Der an Position sechs gesetzte Grieche unterlag dem Chilenen Nicolás Jarry trotz Satzführung mit 6:3, 5:7, 4:6 und verpasste es damit, Rückenwind für die bevorstehenden French Open in Paris mitzunehmen. Jarry bekommt es im Halbfinale nun mit Tommy Paul (USA) zu tun, der überraschend Hubert Hurkacz aus Polen ausschaltete.

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Quelle: Eurosport

"Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg und freue mich auf das Halbfinale", sagte Jarry im On-Court-Interview nach seinem Sieg.
Dabei verlief das Viertelfinale aus Sicht von Tsitsipas zunächst nach Plan. Der 25-Jährige, der vor wenigen Wochen das Masters in Monte Carlo gewonnen hatte, holte sich das frühe Break zum 3:1 aus seiner Sicht und verteidigte dieses bis zum Satzgewinn (6:3).
Jarry kämpfte sich jedoch leidenschaftlich zurück und schaffte nach einem langen wie nervenaufreibenden zweiten Durchgang (1:03 Stunden) den Satzausgleich (7:5).
Das Momentum schien in der Folge aber wieder auf die Seite Tsitsipas' zu wandern: Die Nummer sechs der Setzliste schaffte erneut das frühe Break (2:1), musste dieses aber im direkt darauffolgenden Aufschlagspiel wieder abgeben.

Jarry kämpft sich ins Halbfinale

Es entwickelte sich ein regelrechter Fight - mit besserem Ende für Jarry, der bei Aufschlag Tsitsipas nach letztlich 2:42 Stunden seinen insgesamt vierten Matchball zum 3:6, 7:5, 6:4-Erfolg verwandelte.
Der Chilene steht damit zum ersten Mal in seiner Karriere in einem Masters-Halbfinale. "Es war ein großer Kampf, ich hoffe, dass ich morgen noch stärker spielen kann", blickte die Nummer 24 der Weltrangliste auf die Vorschlussrunde voraus.

Zverev peilt Endspiel in Rom an

Sein dortiger Gegner ist der US-Amerikaner Tommy Paul (Positon 14 der Setzliste), der sich überraschend gegen Nadal-Bezwinger Hubert Hurkacz (Polen/7) mit 7:5, 3:6, 6:3 durchsetzte.
Im zweiten Halbfinale bekommt es die deutsche Nummer eins Alexander Zverev am Freitag mit Jarrys Landsmann Alejandro Tabilo, der in der 3. Runde Novak Djokovic ausgeschaltet hatte, zu tun.
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Quelle: Perform


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