ATP Monte-Carlo: Andrey Rublev will lange Zusammenarbeit mit Marat Safin - Parallele zwischen Coach und Spieler

Andrey Rublev hat sich zur Aufnahme des zweimaligen Grand-Slam-Champions Marat Safin in sein Trainerteam geäußert und wünscht sich eine lange Zusammenarbeit mit seinem russischen Idol. "Ich hoffe auf eine wirklich lange Zeit, aber es hängt davon ab, ob es ihm Spaß macht, mit mir zu arbeiten, oder ob er darunter leidet", erklärte Rublev im Rahmen einer Medienrunde beim Monte-Carlo Masters.

Marat Safin und Andrey Rublev

Fotocredit: Getty Images

Die Zusammenarbeit mit der ehemaligen Nummer eins der Welt hatte Rublev bereits in der vergangenen Woche verkündet.
"Wenn er das Gefühl hat, dass ich die Dinge nicht tue oder nicht zuhöre, wird er seine Zeit nicht verschwenden", gab der Russe zu bedenken.
Daher will er sich vor allem in der Anfangsphase voll auf die Ansätze von Safin einlassen.
"Im Moment versuche ich nur zuzuhören und neue Dinge auszuprobieren. Wir werden sehen, wie es funktionieren wird oder was es bringen wird oder was passieren wird", stellte Rublev klar.

Rublev: "Er hatte seine eigenen Kämpfe"

Eine Parallele zwischen den beiden liege laut Rublev auf der Hand. Immerhin galt auch Safin einst als temperamentvoller Spieler, der so manchen Schläger auf dem Court zertrümmerte.
"Er hatte seine eigenen Kämpfe, die er durchmachte, und ich hatte immer Angst, ihn danach zu fragen, aber innerlich wollte ich es immer", so Rublev. "Als ich schließlich herausfand, dass er auch bereit war und vielleicht im Tennis arbeiten wollte, dachte ich mir: 'Okay, ich muss es zumindest versuchen ... Ich muss ihn fragen.'"
In Monte-Carlo greift Rublev am Donnerstag in das Geschehen ein. Im Sechzehntelfinale steht der 27-Jährige dem Franzosen Gael Monfils gegenüber.
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Quelle: Perform


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