Marat Safin wird neuer Coach von Andrey Rublev - Eurosport-Experte Mats Wilander lobt Entscheidung: Darum eine gute Wahl

Andrey Rublev bekommt prominente Unterstützung: Ab dem ATP Masters in Monte-Carlo (6. bis 13. April) wird Tennis-Legende Marat Safin den russischen Top-Ten-Spieler coachen. Mats Wilander, siebenmaliger Grand-Slam-Turniersieger, bewertete die Personalie im exklusiven Interview mit Eurosport als eine vielversprechende Entscheidung. Demnach könne Safin Rublevs Spiel in Zukunft nachhaltig verbessern.

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Quelle: Eurosport

"Wenn Marat Safin jemanden coachen soll, dann ist es wichtig, dass er jemanden findet, der die gleichen Gefühle hat, die er selbst beim Spielen empfunden hat. Jemand, der vielleicht manchmal ein wenig verrückt ist, sich aber die meiste Zeit unter Kontrolle hat", sagt Eurosport-Experte Mats Wilander über den neuen Job des ehemaligen US-Open- und Australian-Open-Siegers aus Russland.
Wie einst Safin sei auch Rublev ein Profi, der in der Lage ist, "über seine Grenzen hinausgehen, besser zu spielen, als er es vielleicht eigentlich könnte - einfach durch sein Selbstvertrauen".
Nach Ansicht von Wilander gebe es in Rublevs Spiel Verbesserungspotenzial, das Safin aktivieren könnte. "Was Andreys Spiel noch hinzugefügt werden muss, ist ein wenig mehr Netzaktivität und ein besseres Gefühl in der Mitte des Platzes sowie am Netz", erläutert der 60-Jährige.
"Genau daran ich 2001 selbst mit Marat gearbeitet, als ich ihn trainiert habe", unterstreicht Wilander, der rund ein Jahr lang als Coach von Safin arbeitete.

Wilander: Das ist Safins größte Stärke

Wilander glaubt an eine interessante Zusammenarbeit zwischen Safin und Rublev: "Ich denke, dass es eine gute Beziehung sein wird. Wir werden mit Spannung nicht nur auf Rublev, sondern auch auf Safin als Coach schauen."
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Marat Safin

Fotocredit: Getty Images

Auf die Frage, was Safin als Coach besonders auszeichne, hebt Wilander dessen natürliches Eigenbild hervor: "Die größte Stärke von jemandem wie Marat ist Selbstvertrauen. Selbstvertrauen entsteht natürlich durch das Gewinnen von Matches, aber auch dadurch, dass man einer der besten Hitter der Welt ist - und das ist auch Andrey Rublev."
Er sehe viele Parallelen zwischen Safin und Rublev: "Ich war immer der Auffassung, dass der beste Trainer für einen bestimmten Spieler jemand ist, der emotional und in seiner Denkweise über Tennis sehr ähnlich ist. Aus meiner Sicht ist Rublev in vielerlei Hinsicht ein kleiner Safin."
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Quelle: SNTV

Aktuell steht Rublev auf Weltranglistenplatz neun, zuletzt gewann der 27-Jährige im Februar das ATP-Turnier in Doha.
Bei einem Grand-Slam-Wettbewerb kam er allerdings noch nie über das Viertelfinale hinaus - die Verbesserung dieser Bilanz dürfte ein Ziel des neuen Duos sein.
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