Matteo Berrettini schäumt und scheitert an Alexei Popyrin - Heimspiel beim ATP Masters in Rom nach Runde eins zu Ende

Matteo Berrettini erwischte beim ATP Masters in Rom einen gebrauchten Tag. Zum einen unterlag der gebürtige Römer beim Heimturnier bereits in Runde eins Alexei Poyprin (2:6, 3:6), zum anderen regte er sich massiv über eine kuriose Szene im zweiten Satz auf. Der Grund: Stuhlschiedsrichterin Aurélie Tourte unterbrach einen Ballwechsel, weil an Popyrins Schläger der Vibrationsdämpfer wegflog.

Let? Berrettini fassungslos nach Referre-Entscheid

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Matteo Berrettini war fassungslos. Eigentlich hatte der 30-Jährige den Ballwechsel bei 0:0 und 15:30 im zweiten Satz für sich entschieden - doch Aurélie Tourte unterbrach und ließ den Punkt wiederholen.
"Ich muss eine Entscheidung treffen und kann nicht warten", teilte die Französin dem einstigen Wimbledon-Finalisten mit. Sie habe sich daher auf "let", also die Wiederholung des Ballwechsels, festgelegt.
Berrettini sah es anders. "Das ist niemals let", echauffierte sich der Italiener. Der Dämpfer fliege regelmäßig weg und man spiele dennoch weiter. "Alexei, du weißt das doch auch", wandte sich Berrettini zudem an seinen Kontrahenten.
Er störe sich daran, dass Tourte während des Ballwechsels und direkt vor seiner Vorhand "let" gegeben habe. Geholfen hat es nichts.
Popyrin holte sich das Spiel, den Satz und nach einer Gesamtspielzeit von 89 Minuten den Einzug in die 2. Runde. Dort wartet der Tscheche Jakub Mensik, der als Nummer 26 der Setzliste zunächst ein Freilos hatte.

Cilic nimmt die erste Hürde, Tsitsipas aus dem Rennen

Der einstige US-Open-Champion Marin Cilic erwischte indes einen guten Start im Foro Italico. Der Kroate behielt im Duell mit US-Profi Marcos Giron mit 7:5, 6:4 die Oberhand.
Nächster Gegner ist Valentin Vacherot. Der Monegasse ist an 14 gesetzt und steigt somit erst in Runde zwei in den Sandplatz-Wettbewerb in der "Ewigen Stadt" ein.
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Tsitsipas wehrt sich vergeblich gegen Erstrunden-Aus - Highlights

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Für Stefanos Tsitsipas ist das Turnier dagegen vorbei. Der Grieche stemmte sich gegen die Niederlage, scheiterte aber 4:6, 6:7 (4:7) an Tomas Machac aus Tschechien. Der 25-Jährige fordert nun Daniil Medvedev.
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Zverev adelt Sinner: "Zwei Stufen über allen anderen"

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