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Verletzung von Monfils: Finanzielle Verluste für den Veranstalter

Verletzung von Monfils: Finanzielle Verluste für den Veranstalter

12/08/2019 um 15:33

Das Viertelfinale beim Rogers Cup in Montréal zwischen Gael Monfils und Roberto Bautista Agut musste aufgrund von Regens von Freitag auf Samstag verschoben werden. Der Sieger hätte dann eigentlich noch einmal spät am Tag gegen Nadal antreten sollen, wozu es aber nicht mehr kam - weil Gael Monfils verletzungsbedingt nicht mehr konnte. Für den Turnierveranstalter bedeutet das finanzielle Verluste.

Bei einer Pressekonferenz am Samstagabend versprach dann Eugene Lapierre, der Turnierdirektor des Master-Turnieres: "Alle Leute werden ihr Geld zurückbekommen. Es wird automatisch auf ihre Kreditkarten zurückgebucht, sie müssen dafür nichts tun."

Mit einem Dach sei es gar nicht erst zu solch einer Situation gekommen, das soll es ab 2025 auf dem Center Court geben. Der Turnierchef sagte:

"Es ist klar, dass uns diese Situation mit einem Dach nicht passiert wäre. So etwas geschieht aber überall. In Zukunft müssen wir unseren Sport besser vermarkten. Und mit einem Dach können wir garantierte Partien verkaufen."

Versicherung zum ersten Mal abgeschlossen

In das IGA Stadium, dem Austragungsort des ATP Masters in Montréal, passen 11.815 Zuschauer rein. Die Ticketrückerstattung koste rund eine Millionen kanadische Doller (rund 670.000 Euro). Aber der Veranstalter hat noch Glück gehabt, Lapierre sagte: "Zum ersten Mal ließen wir uns für die letzten drei Matches – die Halbfinals und das Finale – versichern. Ich muss mir noch ansehen, wie der Vertrag im Detail aussieht, aber wir sollten eine halbe Million zurückbekommen."

Die ATP bietet den Turnieren eine Versicherung an. Diese versichert den Schadensfall bei einer wetterbedingten Absage. Der Rogers Cup schloss dieses Jahr zum ersten Mal eine Versicherung ab. Lapierre sagte:

"Ich denke, es war eine gute Idee. Jetzt verlieren wir immerhin nicht die gesamten Einnahmen."
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