Alexander Zverev nahm sich bei Wutausbrüchen Vorbild an Roger Federer: "Irgendetwas hat im Kopf geklickt"

Alexander Zverev steht beim Masters in Toronto im Halbfinale. In Kanada sprach der Hamburger auch darüber, wie er seine Ausraster auf dem Tennisplatz besser in den Griff bekommen konnte. Tennis-Legende Roger Federer war ihm dabei ein Vorbild. "Roger hatte früher oft Wutausbrüche, aber dann veränderte er sich, er wurde zu Roger Federer, zu dieser Perfektion, die wir heute alle kennen", so Zverev.

"Will keine Schläger mehr zerstören": Zverev über Emotionalität

Quelle: SNTV

"Aber das war nicht immer so. Irgendetwas in seinem Kopf hat geklickt und er hat beschlossen, sich auf dem Platz anders zu verhalten", meinte der Weltranglistendritte, der in der Vergangenheit in Matches immer wieder Schläger zerstört hatte.
Eine noch größere Bedeutung habe allerdings die Tatsache, dass er mittlerweile Vater sei, erklärte Zverev in der Pressekonferenz. Im März 2021 wurde Tochter Mayla geboren.
"Ich möchte ein gutes Vorbild sein. Außerdem möchte ich, dass man sich an mich wegen meines Tennisspiels erinnert. Ich möchte, dass man sich an meine Leistungen auf dem Platz erinnert, an das, was ich auf dem Tennisplatz erreicht habe."
Gegen Popyrin hatte der Deutsche den ersten Satz verloren, siegte am Ende aber noch 6:7 (8:10), 6:4, 6:3. Negative Emotionen oder Frustration ließ er dabei nicht wie oft in der Vergangenheit die Oberhand gewinnen. Es gehe darum, "Verantwortung für sich selbst als Person zu übernehmen".

Zverev über Stiftung: "Will lieber dafür bekannt sein"

Auch die Arbeit in seiner 2022 gegründeten "Alexander Zverev Foundation", die sich weltweit für Kinder mit Typ-1-Diabetes einsetzt, helfe ihm dabei. Zverev selbst machte seine Diabetes-Erkrankung im selben Jahr öffentlich.
"Ich habe das Gefühl, dass ich mit meiner Stiftung und auch mit meiner Familie ziemlich viel Arbeit leiste, die anderen Menschen auf der ganzen Welt zugutekommt und ihnen hilft." Er wolle "lieber dafür bekannt sein und in Erinnerung bleiben als für meine früheren Ausbrüche. Das ist etwas, das irgendwann einfach kommt."
Im Halbfinale von Toronto bekommt es der 28-Jährige als nächstes mit dem Russen Karen Khachanov zu tun.
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Khachanov macht Duell mit Zverev beim Masters klar

Quelle: Perform


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