Dominic Thiem verrät Gründe für vorzeitiges Saisonende nach Niederlage gegen Daniil Medvedev in Wien

Dominic Thiem überraschte nach seiner Niederlage gegen Daniil Medvedev in Wien mit der Aussage, dass die Saison für ihn beendet sei. Nun erklärte der Österreicher die Gründe: Ziel sei es, jetzt Fitness aufzubauen, um wieder ganz oben mitspielen zu können. "Als Maschine da rauszugehen - körperlich sowieso und Tennis-mäßig noch einmal einen Schritt vorzumachen", wird er von der "Krone" zitiert.

Dominic Thiem

Fotocredit: Getty Images

"Die drei ganzen letzten Wochen waren wirklich gut und positiv - ergebnistechnisch, aber auch wie ich durchgespielt habe", sagte der 29-Jährige. Bei den Turnieren in Gijon und Antwerpen erreichte er jeweils das Halbfinale, in Wien musste er sich Medvedev im Achtelfinale geschlagen geben.
"Ich bin definitiv auf dem richtigen Weg, auch wenn noch der letzte Schritt fehlt. Aber den will ich in der Vorbereitung machen und am Anfang vom nächsten Jahr", bilanzierte der Wiener.
Derzeit fehle es ihm vor allem noch daran, harte Matches wegzustecken. Dann würde es in der anschließenden Runde oft schwer werden.
"Das hat weniger mit den letzten Wochen zu tun, sondern eher damit, dass ich erst seit Juli wieder auf dem Niveau spiele und so auftrete auf dem Platz, wie es nötig ist. Das sind vier oder fünf Monate. Das ist nicht viel Zeit, da fehlt mir noch ein bisschen", so Thiem.

Thiem profitiert von Sonderregelung

Ein weiterer Grund für das vorzeitige Saisonende: Thiem hat die Teilnahme an den Australian Open 2023 so gut wie sicher. "Ich werde auf 100, 101 oder 102 abschließen. Es sollte sich unter normalen Umständen ausgehen", so der Österreicher. Einige weniger "Sonderpunkte" machen das möglich, die Thiem nachträglich von der ATP erhalten hat.
Die Ursache hierfür liegt an Thiems Saisonauftakt nach seiner langen Verletzungspause. Ende Januar hatte der Österreicher für das Turnier in Cordoba gemeldet, war dann aber nicht mit der ihm zur Verfügung gestellten Wildcard angetreten, weil er immer noch verletzt war.
Für die ATP galt Thiem damit aber als zurückgekehrt und hatte entsprechend auch für die folgenden Pflichtturniere in Indian Wells und Miami, bei denen er ebenfalls nicht antrat, null Punkte notiert bekommen.
Nun aber hat die ATP anerkannt, dass Thiem sein Comeback erst beim Challenger-Turnier in Marbella Ende März gestartet hat. So darf er die zwei US-Turniere in seiner Weltranglistenbilanz durch zwei andere Ergebnisse ergänzen. Dadurch ist seine Teilnahme an den Australian Open 2023 nun sicher.
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Highlights: Thiem packt Tweener aus - doch Medvedev bleibt cool

Quelle: SNTV

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