Daniil Medvedev verliert in Winston-Salem erneut zum Auftakt und verzweifelt: "Sollte Karriere im Pickleball starten"

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Bei Daniil Medvedev setzt sich die sportliche Krise fort. Nach seinem frühen Aus beim Masters in Cincinnati (2. Runde) erhielt der Russe eine Wildcard für das deutliche kleinere Turnier in Winston-Salem. Doch auch dort schied Medvedev an Nummer eins gesetzt in der ersten Runde aus. Bei einem Seitenwechsel fingen die TV-Kameras ein etwas verzweifeltes Selbstgespräch des 30-Jährigen ein.

Medvedev erneut früh raus: Nakashima schockt Topstar beim Masters

Quelle: SNTV

"Vielleicht sollte ich eine Karriere im Pickleball starten. Mit Jack Sock im Doppel ist es noch nicht zu spät", scherzte Medvedev sarkastisch auf der Bank. Der US-Amerikaner, ehemals Top 20 im ATP-Ranking, ist mittlerweile professioneller Pickleballspieler.
Medvedev, der Socks Landsmann Martin Damm in Winston-Salem 5:7, 3:6 unterlag, legte in seinem Frust sogar noch einen drauf: "Jede Sportart auf der Welt ist mittlerweile besser geworden, sogar Curling."
Die Vorbereitung auf die am Sonntag beginnenden US Open verliefen für die ehemalige Nummer eins alles andere als optimal.
In Montreal verlor Medvedev sein Auftaktmatch gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp (Nr. 71) glatt. In Cincinnati folgte die Niederlage gegen Brandon Nakashima (Nr. 17) nach Satzführung.

Medvedev-Tief setzt sich nach Wimbledon fort

Die sportliche Talfahrt in diesem Sommer geht somit weiter. Denn auch bei den beiden großen Highlights Wimbledon (Drittrundenaus gegen Struff) oder den von Medvedev ungeliebten French Open (1. Runde gegen Adam Walton) war früh Endstation.
Gegen Damm spielte der Weltranglistenachte nicht schlecht. Nur zwölf Unforced Error im Vergleich zu 26 bei seinem Gegner standen am Ende zu Buche. Insgesamt erspielte allerdings Damm mehr Punkte und holte sich nach einer guten Leistung verdient den Sieg gegen die ehemalige Nummer eins.
Für Medvedev war es die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen seit Wimbledon. Bei den US Open, die der Russe 2021 als bisher einzigen Grand Slam für sich entscheiden konnte, gehört er nicht zu den Mitfavoriten auf den Titel. Auch im Vorjahr endete das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres für ihn in der ersten Runde.
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Quelle: Perform


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