Australian Open: Simona Halep ausgeschieden, Garbine Muguruza mit Mühe weiter

Die Australian Open haben ihre erste große Überraschung: Die an Position vier gesetzte Mitfavoritin Simona Halep musste sich bereits zum Auftakt des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres geschlagen geben. Die 25-jährige Rumänin unterlag in der ersten Runde der US-Amerikanerin Shelby Rodgers (WTA-Nr. 52) in nur 75 Minuten überraschend mit 3:6, 1:6.

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Der aufschlagstarken Rogers, Paris-Viertelfinalistin von 2016, gelangen in dem Match in der Rod-Laver-Arena insgesamt 26 Winner.
Bereits im vergangenen Jahr war die ehemalige French-Open-Finalistin Halep in Melbourne gleich zu Beginn gescheitert. Beim Happy Slam hatte sie bislang zweimal im Viertelfinale gestanden (2014 und 2015).

Muguruza und Williams mit Mühe

Schwer tat sich zudem Paris-Gewinnerin Garbine Muguruza (Spanien). Die Nummer sieben der Setzliste musste hart kämpfen, ehe der 7:5, 6:4-Erfolg gegen Marina Erakovic (Neuseeland) unter Dach und Fach war. Muguruza musste sich mehrfach am rechten Oberschenkel behandeln lassen.
Zu kämpfen hatte auch Venus Williams aus den USA. Die ältere der beiden Williams-Schwestern bezwang Kateryna Kozlova aus der Ukraine mit 7:6 (7:5) und 7:5.
Das Aus ereilte die an 15 gesetzte Italienerin Roberta Vinci. Vinci musste sich etwas überraschend Coco Vandeweghe aus den USA mit 1:6 und 6:7 (3:7) geschlagen geben.

Rekordpreisgeld in Melbourne

Die Australian Open sind in diesem Jahr mit einem Rekordpreisgeld von umgerechnet rund 34,87 Millionen Euro dotiert. Das bedeutet eine Steigerung von 14 Prozent gegenüber der Veranstaltung im Januar 2016. Sieger und Siegerin kassieren jeweils 2,58 Millionen Euro, die Finalisten bekommen die Hälfte (1,29 Millionen).
Seit 2001 hat sich die Gesamtdotierung des Hartplatz-Turniers im Melbourne Park damit verdreifacht. Vor allen Dingen die Preisgelder in den ersten Runden wurden erheblich erhöht. So erhält jeder Erstrundenteilnehmer 30 Prozent mehr als noch zwölf Monate zuvor.
Den Preisgeldrekord der vier Grand-Slam-Turniere halten aber weiter die US Open. In Flushing Meadows waren in der abgelaufenen Saison insgesamt umgerechnet 41,7 Millionen Euro ausgeschüttet worden.
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