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Kritik an harter Quarantäne vor Start der Australian Open: Für Bautista Agut "wie im "Gefängnis"
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Publiziert 19/01/2021 um 12:54 GMT+1 Uhr
Roberto Bautista Agut befindet sich aktuell ebenso wie 71 weitere Tennis-Profis in einer zweiwöchigen strikten Quarantäne. Der Spanier beschwerte sich nun beim israelischen TV-Sender "Sport 5" über die Maßnahmen: "Es ist wie im Gefängnis zu sein. Es ist dasselbe, nur mit WLAN. Diese Leute haben keine Ahnung von Tennis oder von Trainingsplätzen. Es ist eine komplette Katastrophe."
Roberto Bautista Agut beschwert sich über Quarantäne
Fotocredit: Getty Images
"Die Kontrolle liegt nicht bei Tennis Australia (der australische Tennisverband, Anm. d. Red.), sondern bei der Regierung und den Gesundheitsbehörden", meinte Bautista Agut weiter.
Besonders psychisch würden die kommenden Tage herausfordernd werden, ist sich der Weltranglisten-13. sicher: "Wir müssen viel mental arbeiten und geduldig sein."
Wenig später entschuldigte er sich allerdings für diese Aussagen. Das "private Gespräch" sei ohne sein Wissen veröffentlicht und aus dem Kontext gerissen worden. Es führte zu hitzigen Diskussionen.
Nach einigen positiven Corona-Tests anderer Passagiere auf zwei Charterflügen müssen auf Anordnung der australischen Behörden insgesamt 72 Profis in eine zweiwöchige Quarantäne. Dabei dürfen die betroffenen Spieler im Gegensatz zu ihren Kollegen das Hotelzimmer nicht verlassen. Dadurch fehlt ihnen auch das eigentlich gestattete bis zu fünfstündige Training pro Tag.
Turnierdirektor erwartet von Profis Verständnis
Craig Tiley, der Turnierdirektor des ersten Grand Slam des Jahres, ist sich nach eigenen Angaben bewusst, dass diese Profis einen gewissen Nachteil haben. "Es ist im Bezug auf die Vorbereitung kein fairer Wettbewerb, aber wir versuchen unseren Teil beizutragen, um es so ausgeglichen wie möglich zu gestalten", erklärt er bei "Nine Network".
In einem Video-Call hätten zudem die meisten der 500 Profis die Maßnahmen unterstützt, so Tiley: "Sie wissen, dass dies ihr Beitrag dazu ist, das Privileg zu erhalten, um das Preisgeld von 80 Millionen australischen Dollar (rund 50,8 Millionen Euro, Anm. d. Red.) zu spielen."
Zu den betroffenen Spielern zählt auch Deutschlands Nummer eins bei den Damen, Angelique Kerber. Die ehemalige Australian-Open-Siegerin musste daher auch ihren 33. Geburtstag alleine im Hotelzimmer feiern.
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(mit SID)
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Tennis-Stars in Quarantäne: Wenn das Hotel zum Trainingszentrum wird
Quelle: Eurosport
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