Julia Görges exklusiv über Finalistin Ashleigh Barty - so tickt die Nummer eins der Welt

Ashleigh Barty rauscht im Eiltempo durch die Australian Open und steht ohne Satzverlust im Finale gegen Danielle Collins. Julia Görges, gut befreundet mit der Nummer eins der Welt, erklärt im Eurosport-Podcast das Gelbe vom Ball das Erfolgsgeheimnis der Australierin. "Sie möchte mit dem Tennis-Leben selbst nichts zu tun haben, außer dass sie auf den Platz geht und gewinnt", verrät die 33-Jährige.

Ashleigh Barty bei den Australian Open

Fotocredit: Imago

Sechs Siege, 12:0 Sätze und 72:19 Spiele - nicht einmal die glühendsten Anhänger von Ashleigh Barty hätten mit einem derart fulminanten Durchmarsch der 25-Jährigen gerechnet.
Vor allem die US-Profis bekamen die Extraklasse der Weltranglistenersten zu spüren. Nach den Erfolgen gegen Amanda Anisimova (Achtelfinale), Jessica Pegula (Viertelfinale) und Madison Keys (Halbfinale) wartet nun Danielle Collins im Finale (Samstag ab 9:30 Uhr live im TV bei Eurosport und im Liveticker).
Wird Barty ihrer Favoritinnenrolle weiterhin gerecht, haben die Australian Open erstmals nach 44 Jahren wieder eine Turniersiegerin aus Down Under. Damals holte Christine O'Neil den Titel.
Bartys Weg an die Weltspitze, zu zwei Grand-Slam-Titeln und nun ins Endspiel von Melbourne war keineswegs geradlinig.
"Als Ash 17 Jahre alt war, habe ich in Melbourne viel mit ihr trainiert. Sie sah aber nicht so glücklich aus. Irgendwann hat sie mir durch die Blume gesagt, dass ihr das alles nicht viel Spaß macht, weil es zu viel Druck bedeutet", erinnert sich Julia Görges im Eurosport-Podcast Das Gelbe vom Ball.
Barty nahm in den Jahren 2014 und 2015 zwei Auszeiten vom Tennis und spielte zwischenzeitlich für Brisbane Heat professionell Cricket in der Women’s Big Bash League (WBBL).
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Görges: "Barty anders als 99,8 Prozent der übrigen Spielerinnen"

Quelle: Eurosport

Görges glaubte aber immer daran, dass ihre Freundin auf den Tennisplatz zurückkehren würde.

Görges an Barty: "Du wirst wieder kommen"

"Ich habe ihr damals gesagt: 'Du wirst wieder kommen.' 2019 habe ich dann ihren Vater in Birmingham getroffen. Er sagt nur: "'Hier sind wir wieder.'" Und wie: Kurz zuvor hatte Barty die French Open gewonnen, zwei Jahre später triumphierte sie in Wimbledon - nun greift sie nach der Krone bei den Australian Open.
"Der Samstag wird eine neue Erfahrung für mich. Also gehe ich da raus, lächle und versuche, mein Bestes zu geben", so Barty vor dem wohl größten Match ihrer Karriere. "Was auch immer passiert, passiert eben."
Es wäre allerdings eine veritable Überraschung, wenn der Daphne Akhurst Memorial Cup am Samstag nicht an Ashleigh Barty gehen würde ...
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Görges exklusiv zum Umgang mit Medien: "Das ist Part of the Game"

Quelle: Eurosport

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