Australian Open - Novak Djokovic macht weiter Geheimnis um Teilnahme in Melbourne: "Werden sehen"
In gut zwei Monaten beginnen in Melbourne die Australian Open und weiterhin ist nicht klar, ob Titelverteidiger Novak Djokovic am ersten Grand-Slam-Turnier des neuen Jahres teilnimmt. Auch nach der Halbfinal-Niederlage bei den ATP Finals gegen Alexander Zverev machte er darum weiter ein Geheimnis. "Wir werden sehen. Wir werden warten müssen und sehen", sagte der 34-jährige Serbe in Turin.
Novak Djokovic will seinen Impfstatus weiterhin geheim halten
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Das Problem für Novak Djokovic: Die australischen Behörden haben festgelegt, dass nur gegen Corona geimpfte Tennisspieler und Tennisspielerinnen an den Australian Open im Januar in Melbourne (17. bis 30. Januar) teilnehmen dürfen. Djokovic gilt als Impfskeptiker, seinen Impfstatus wollte er bisher nicht preisgeben.
Alexander Zverev plädierte derweil für eine Ausnahmeregel. Er hoffe, dass "für ihn eine Ausnahme gemacht wird", sagte der 24-Jährige, der Djokovic im Halbfinale von Turin 7:6 (7:4), 4:6, 6:3 schlagen konnte.
"Ich hoffe, dass er spielen kann, denn er ist die Nummer eins. Aber es ist klar, dass es sich um einen Virus handelt, und die Regeln werden von dem jeweiligen Land festgelegt", so Zverev weiter.
Australian-Open-Turnierdirektor Craig Tiley erklärte zuletzt: "Wir würden Novak liebend gern hier sehen, aber er weiß, dass er geimpft sein muss, um zu spielen." Damit erteilte er der Hoffnung des Deutschen indirekt eine Absage.
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Djokovic: "Man sollte die Freiheit haben, zu wählen"
Djokovic selbst meinte weiter: "Ob es eine Impfung ist oder irgendetwas anderes im Leben - man sollte die Freiheit haben, zu wählen, zu entscheiden, was du in diesem bestimmten Fall tun willst, was du in deinem Körper haben willst."
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In den vergangenen Wochen hatte der Serbe immer wieder betont, dass Impfen für ihn "Privatsache" sei. Auf die zahlreichen Nachfragen zu seinem Impfstatus reagierte er zunehmend gereizt. "Das ist Privatsache und gemäß unseres Gesetzes könnte ich jemanden dafür belangen, der mich danach fragt. Die Frage ist unangemessen", hatte Djokovic schon im Oktober gegenüber der serbischen Zeitung "Blic" erklärt.
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