Ashleigh Barty (Australien/Nr. 1) hat bei den Australian Open das Achtelfinale erreicht und darf weiter vom Heimsieg "down under" träumen.
In der Night Session des Freitags besiegte die Weltranglistenerste die Außenseiterin Camila Giorgi (Italien/Nr. 30) klar 6:2, 6:3 und ist damit in Melbourne weiter ohne Satzverlust. Barty hat bei den Australian Open in drei Runden gerade mal acht Spiele abgegeben.
"Ich habe sehr gut aufgeschlagen und sehr gut gespielt heute", freute sich Barty und ergänzte bei Eurosport: "Ich hoffe, dass ich mich weiter verbessern kann. Aber ich weiß, dass ein einziger Moment ein Match verändern kann."
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Im Achtelfinale trifft sie etwas überraschend auf Amanda Anisimova (USA), die Titelverteidigerin Naomi Osaka (Japan/Nr. 13) ausschaltete. Die ehemalige Nummer eins Osaka hatte bei 5:4 im dritten Satz schon zwei Matchbälle, vergab diese aber.
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Osaka im Match-Tiebreak unterlegen

Im Match-Tiebreak, der bis zehn ausgespielt wird, zog die Weltranglisten-60. Anisimova dann auf 5:2 davon und verwandelte nach 2:15 Stunden schließlich ihren ersten Matchball zum 10:5.
"Sie hat sehr gut gespielt, das Niveau der Partie war echt hoch. Es hat Spaß gemacht", sagte Osaka: "Ich habe um jeden Punkt gekämpft. Deshalb bin ich nicht traurig. Ich bin nicht Gott, ich kann nicht jedes Match gewinnen."
Die Japanerin war nach ihrem tränenreichen Abschied bei den US Open und einer anschließenden, viermonatigen Pause erst im Januar auf die Tour zurückgekehrt.

Entscheidung im Match-Tiebreak: Osaka unterliegt Anisimova

Bereits im vergangenen Sommer hatte die 24-Jährige, die bei den Olympischen Spielen von Tokio das Feuer entzündet hatte, von Depressionen berichtet.
In der Weltrangliste wird Osaka aktuell "nur" auf Rang 14 geführt. Die 24-Jährige hatte 2019 und 2021 in Melbourne triumphiert.

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Barty Titelfavoritin in Melbourne

Die 25 Jahre alte Barty, die im vergangenen Jahr Wimbledon gewonnen hatte, ist damit bei den Australian Open weiter heißeste Anwärterin auf den Titel.
Seit dem Sieg von Christine O'Neil 1978 hat allerdings keine Australierin beim Grand-Slam-Heimspiel mehr triumphiert.

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Zu Saisonbeginn hatte Barty ihre gute Form nach vier Monaten Pause schon mit dem Titelgewinn beim WTA-Turnier in Adelaide unter Beweis gestellt. Die frühere French-Open-Halbfinalistin Anisimova (20) ist jedoch auch in herausragender Verfassung.
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(mit SID)

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