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Australian Open: Philipp Kohlschreiber spricht nach Erstrundensieg über Karriereende
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Publiziert 18/01/2022 um 12:28 GMT+1 Uhr
Philipp Kohlschreiber hat in der ersten Runde der Australian Open den Italiener Marco Cecchinato souverän in drei Sätzen mit 6:4, 7:5, 7:6 (7:0) besiegt und wurde anschließend zum Interview gebeten. Der mittlerweile 38-Jährige äußerte sich zu einem potenziellen Karriereende und seiner derzeitigen Form. In der nächsten Runde trifft der Rechtshänder auf den gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut.
Philipp Kohlschreiber siegt in der ersten Runde
Fotocredit: Getty Images
Philipp Kohlschreiber staunte nicht schlecht, als er plötzlich im großen Interviewraum der Australian Open Platz nehmen sollte. "Da komme ich auch mal in den Genuss", sagte der 38-Jährige grinsend, bevor er sich hinter das Mikrofon setzte, das eigentlich für die Stars der Szene reserviert ist. Und fügte wenig später an: "Ich bin natürlich sehr glücklich."
Damit meinte Kohlschreiber weniger die kurzfristige Verlegung seiner Pressekonferenz als vielmehr seinen Start bei den Australian Open, den er souverän mit 6:4, 7:5, 7:6 (7:0) gegen den Italiener Marco Cecchinato meisterte. "Gewinnen ist immer toll", sagte er: "Ich habe in den letzten drei, vier Monaten kein Match gespielt." J
etzt greift der Augsburger wieder an und hofft, die Zielgerade seiner Karriere noch ein gutes Stück zu verlängern.
Australian Open
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"Bis Wimbledon habe ich für mich entschieden, Vollgas zu geben", sagte Kohlschreiber, der einst auf 16 notiert war und aktuell die Nummer 134 der Welt ist. Danach wolle er weiterschauen, wie seine Ranglistenposition aussieht: "Falls ich erfolgreiches Tennis spiele, die Punkte mache und in die Turniere noch reinkomme, die ich Lust habe zu spielen, würde ich weitermachen", sagte Kohlschreiber. Ansonsten würde er wohl nach mehr als 20 Profijahren so langsam über seinen Abschied von der Tour nachdenken.
Kohlschreiber gegen Bautista Agut gefordert
Der ist aktuell allerdings alles andere als greifbar, Kohlschreiber will auch im schwierigen Zweitrundenduell in Melbourne mit dem an Position 15 gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut seine Bestleistung abrufen, die sich noch immer sehen lassen kann. "Ich bewege mich noch sehr gut und spiele immer noch sehr gutes Tennis", sagte der Athlet selbstbewusst, der unter anderem 2008 den Sprung ins Achtelfinale schaffte und dabei mit Andy Roddick einen Weltklassespieler schlug.
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Philipp Kohlschreiber - Australian Open 2022
Fotocredit: Getty Images
So viele Jahre auf der Tour - das verlangt viel Disziplin, die auch den Australiern nicht verborgen blieb. Der Turniermitarbeiter, der ihn nach dem Roddick-Match schon zur Pressekonferenz gebrachte hatte, sei immer noch dabei und habe ihm ein Kompliment gemacht, berichtete Kohlschreiber. "Du bist der Wahnsinn", habe ihm dieser gesagt, "wie am ersten Tag kommst du eine Minute vor der Zeit. Wie ein deutsches Uhrwerk."
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(SID)
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Kyrgios spielt Aufschlag von unten durch die Beine - Publikum tobt
Quelle: Eurosport
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