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Novak Djokovic nennt das beste Spiel seiner Karriere: das Australian-Open-Finale 2019 gegen Rafael Nadal
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Publiziert 23/09/2023 um 19:27 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic hat das beste Spiel seiner bisher 20-jährigen Karriere benannt. Der Serbe erklärte in einem Interview mit Legende John McEnroe für den US-Sport-Sender "ESPN": "Die besten Spiele in Serie, die ich je hatte, waren 2019 bei den Australian Open. Im Halbfinale schlug ich Lucas Pouille und im Finale Rafael Nadal, jeweils glatt in drei Sätzen." Letzteres stehe "absolut an der Spitze".
Novak Djokovic jubelt nach seinem AO-Sieg gegen Rafael Nadal hemmungslos
Fotocredit: Getty Images
Der zehnfache Australian-Open-Gewinner fegte Nadal damals 6:3, 6:2, 6:3 aus der Rod Laver Arena und jubelte anschließend über seinen siebten Titel in Melbourne.
Der Spanier hatte seine sechs vorherigen Spiele auf dem Weg ins Finale selbst ohne einen einzigen Satzverlust bestritten.
"Ich glaube, dass ich 15 unforced Errors in zwei vollen Matches begangen habe. Das ist auf eine angenehme Art überraschend für mich selbst gewesen. Auf diesem Level, unter diesen Umständen, war das wirklich ein perfektes Match", freute sich Djokovic rückblickend.
Wie diese enorme Dominanz zustande kam, erklärte er so: "Dafür musst du einfach in der Zone sein, in die wir alle wollen. In diesen Flow, wo alles mühelos klappt und du alles automatisch ohne viel nachzudenken machst. Ich denke, man wird dann von einer Macht gelenkt, die dich übernimmt und dich göttlich fühlen lässt, als wärst du in einer anderen Dimension."
Novak Djokovic: Australian Open 2023 ebenfalls weit vorne
"Auch die diesjährigen AO waren gut", befand der 36-Jährige. "Ich habe so aggressiv Tennis gespielt, wie fast nie zuvor."
In diesem Januar gab Djokovic nur einen Satz in seinen sieben Matches in Down Under ab (6:7 in Runde zwei und Satz zwei gegen Enzo Couacaud).
Im Viertelfinale schaltete er Andrey Rublev locker aus und im Halbfinale Tommy Paul – bis im Finale Stefanos Tsitsipas dran glauben musste. Der Grieche zwang Djokovic immerhin zweimal in den Tiebreak, ein Satzgewinn gelang ihm letztlich allerdings nicht.
Gegen Carlos Alcaraz scheint dem "Djoker" aus seiner Sicht bisher kein nahezu perfektes Spiel gelungen zu sein - beim Masters-Finale in Cincinnati 2023 vielmehr eines der anstrengendsten. Auch hier zog Djokovic einen Vergleich zu einem Australian-Open-Finale gegen Rafael Nadal - jedoch aus dem Jahr 2012.
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