Australian Open: Alexander Zverev übersteht in der 2. Runde Fünf-Satz-Krimi gegen Qualifikant Lukás Klein
Alexander Zverev hat seinen Traum vom Titel bei den Australian Open beinahe schon in der 2. Runde begraben müssen. Der an Sechs gesetzte Deutsche kämpfte gegen den Weltranglisten-163. Lukás Klein gegen das Aus und setzte sich am Ende in 4:30 Stunden 7:5, 3:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (10:7) durch. Im vierten Satz hatte der slowakische Qualifikant den United-Cup-Sieger am Rande einer Niederlage.
2. Runde: Zverev muss gegen Klein alles geben - Highlights
Quelle: Eurosport
Wegen Regens wurde das Dach der John Cain Arena während der Partie geschlossen. Bei 21 Grad Außentemperatur wäre der Auftritt um 11:00 Uhr Ortszeit auch nicht zu strapaziös gewesen - dafür sorgte dann aber Klein mit überraschend starken Schlägen und insgesamt 80 Winnern.
Im vierten Satz hatte der 25-Jährige den Deutschen am Rande einer Niederlage; bei 4:4 segelte ein Breakball nur knapp ins Aus, Zverev hatte Glück.
Im Tiebreak führte Klein bereits zweimal mit Minibreak, ehe die deutsche Nummer eins doch noch den Kopf aus der Schlinge zog (7-5).
Im fünften Satz schwanden Klein, der sich immer wieder mit Bananen versorgt hatte, dann aber die Kräfte.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/18/3865563-78544188-2560-1440.jpg)
So knapp stand Zverev vor dem Aus
Quelle: Eurosport
Zverev dachte schon an Heimflug
Ein frühes Break zum 2:1 reichte Zverev jedoch nicht, Klein glich zum 3:3 aus und zwang den 26-Jährigen in den Tiebreak, der im Entscheidungssatz bis mindestens zehn Punkte gespielt wird.
Dort hatte Zverev dann das bessere Ende für sich (10-7).
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/18/3865821-78549348-2560-1440.jpg)
Die Entscheidung: Zverev behält im Match-Tiebreak die Nerven
Quelle: Eurosport
"Er hat unglaublich gespielt", musste der Deutsche zugeben: "Ich wusste teilweise nicht, was ich tun sollte. Er hatte es mehr verdient zu gewinnen. Seine Weltranglistenposition sagt überhaupt nichts aus. Ich dachte, es gibt heute um 23 Uhr einen Heimflug für mich."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/18/3865509-78543113-2560-1440.jpg)
Zverev im Interview: "Klein hatte Sieg mehr verdient als ich"
Quelle: Eurosport
Becker: Zverev zu passiv
Gegen den furios aufspielenden 163. der Weltrangliste fand der 26-Jährige kaum zu seinem Spiel, auch eine 1:0-Satzführung brachte ihm kein Selbstvertrauen. Von seiner starken Form zum Jahresstart war am Donnerstag nichts zu sehen.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/18/3865554-78544013-2560-1440.jpg)
Experten-Analyse: So bog Zverev das Match noch um
Quelle: Eurosport
"Nach gewonnenem erstem Satz kann man eigentlich erwarten, dass er den zweiten, dritten Satz besser spielt", analysierte Eurosport-Experte Boris Becker: "Das Niveau ging bei Sascha nach unten, beim Gegner nach oben und plötzlich wird es ein harter Fight."
Zverev sei "zu passiv, zu abwartend" gewesen und habe nur auf Fehler des Gegners gehofft.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/18/3865745-78547828-2560-1440.jpg)
Tiebreak-Thriller von Zverev und Struff - das sagt Becker
Quelle: Eurosport
Zverev: "Ich war oft nur Zuschauer"
Klein spielte lange aber auch deutlich über seinen Verhältnissen. "Er hat jeden Ball so hart gespielt, wie er konnte", sagte Zverev: "Ich war oft nur Zuschauer. Das ist kein gutes Gefühl. Aber ich bin froh, dass ich gewonnen habe."
Auf der Jagd nach seinem ersten Grand-Slam-Titel muss sich der Hamburger in den kommenden Runden jedoch deutlich steigern. Schon zum Auftakt hatte er in vier Sätzen gegen Landsmann Dominik Koepfer reichlich Mühe.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/18/3865465-78542233-2560-1440.jpg)
Re-Break im Fünften gegen Zverev! Klein läuft Ehrenrunde
Quelle: Eurosport
In der dritten Runde trifft Zverev auf den US-Amerikaner Alex Michelsen (4:6, 6:3, 6:4, 6:4 gegen Jirí Lehecka).
Zverev sucht noch seinen Rhythmus
"Sascha hat ein riesiges Kämpferherz, haut alles rein. Das macht er unglaublich", sagte Eurosport-Experte Philipp Kohlschreiber, "aber er muss sich steigern. Ich würde mir wünschen, dass er aktiver wird."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/18/3865571-78544353-2560-1440.jpg)
Ungebetener Zuschauer kommt zu nahe: Zverev verscheucht Vogel
Quelle: Eurosport
Zverev hatte das Jahr mit dem Triumph beim United Cup stark gestartet, am Yarra River sucht er aber noch seinen Rhythmus.
Als Nummer sechs der Welt zählt der Hamburger beim ersten Major-Turnier des Jahres zum Favoritenkreis. Sein bestes Ergebnis in Melbourne ist der Halbfinaleinzug 2020.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/01/18/3865824-78549408-2560-1440.png)
Exklusiv: Das sagt Zverev zum Zittersieg gegen Klein
Quelle: Eurosport
Die Australian Open bei discovery+ | Diese Vorteile hast Du, wenn Du ein Abo ab 3,99 Euro pro Monat abschließt
Das könnte Dich auch interessieren: Djokovic konfrontiert Pöbler: "Plötzlich fehlte ihm der Mut"
(mit SID)
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/18/image-ec453673-a7e8-4c9b-a566-6689a5fb6276-68-310-310.jpeg)