Australian Open: Medvedev ringt Hurkacz im Viertelfinale in Hitzeschlacht nieder und zieht ins Halbfinale ein

Daniil Medvedev hat unter größter Anstrengung das Halbfinale der Australian Open 2024 klar gemacht. Der 27 Jahre alte Russe schlug im Viertelfinale den ein Jahr jüngeren Polen Hubert Hurkacz in einer wahren Hitzeschlacht bei 30 Grad im Schatten in Melbourne 7:6 (7:4), 2:6, 6:3, 5:7, 6:4. Die Partie dauerte knapp vier Stunden. Im Halbfinale geht es nun gegen Alexander Zverev oder Carlos Alcaraz.

Viertelfinale: Medvedev gewinnt Hitzeschlacht - Highlights

Quelle: Eurosport

Im Viertelfinale lieferten sich Medvedev und Hurkacz einen packenden Schlagabtausch.
Medvedev wirkte lange wie der bessere Spieler, hatte dann aber ab dem vierten Satz mit physischen Problemen zu kämpfen.
"Ich fühle mich völlig zerstört", sagte er nach seinem 100. Grand-Slam-Match: "Es war physisch im zweiten Satz schon sehr anstrengend. Im vierten Satz war die Konzentration weg. Ich war drauf eingestellt, dass ich verlieren werde."
Nachdem der Russe das Spiel im ersten Satz bestimmt hatte, drehte Hurkacz im zweiten Durchgang plötzlich auf.
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Medvedev gibt zu: "Fühle mich völlig zerstört"

Quelle: Eurosport

Medvedev verschwindet nach Satz zwei

Bestärkt durch seinen starken ersten Aufschlag, mit dem er in Satz zwei 100 Prozent der Punkte erzielte, wenn er ihn ins Feld brachte, zeigte der Pole Varianz und Spielfreude und holte sich den 1:1-Ausgleich.
Medvedev verschwand danach erstmal in den Katakomben, um sich bei 30 Grad im Schatten in der Rod Laver Arena ein neues Outfit anzulegen, während Hurkacz auf dem Platz verblieb.
Der Reset verfehlte seine Wirkung nicht: Medvedev zog gleich auf 3:0 davon und holte sich später den Durchgang 6:3.
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Extrem cooler Matchball: Medvedev fightet sich durch

Quelle: Eurosport

Medvedev gewinnt auf dem Zahnfleisch

Auch im vierten Satz gelang dem Russen ein frühes Break, ließ sich aber bei 4:3 das eigene Service abnehmen und bei 5:6 zur Überraschung der Zuschauer ein weiteres Mal - so musste der Entscheidungssatz her.
Hurkacz, der zuvor mehrfach seinen Schläger frustriert aus der Hand gegeben hatte, witterte nun Morgenluft, doch Medvedev mobilisierte die letzten Kräfte. Bis 3:3 blieb alles in der Reihe, dann durchbrach der Russe den Aufschlag seines Gegners ein finales Mal.
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Rittner analysiert Medvedev-Sieg: "Hurkacz war frischer und fitter"

Quelle: Eurosport

Bei 3:4 erarbeitete sich Hurkacz nochmal eine Breakchance, Medvedev wehrte jedoch ab und verwandelte nach exakt 3:59 Stunden Spielzeit seinen zweiten Matchball.
"Er hat das beeindruckend gelöst", sagte die Tennis-Expertin Barbara Rittner bei Eurosport, die bei Medvedev links an den Bauchmuskeln aber auch ein Tape erkannt hatte, was auf eine verletzungsbedingte Beeinträchtigung hinweisen könnte: "Vielleicht hat er da ein bisschen Probleme."
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Unfassbarer Punkt! "Der König von Polen schwingt das Zepter"

Quelle: Eurosport

Hurkacz verpasst zweites Grand-Slam-Halbfinale

Medvedev stand in Melbourne schon zweimal im Finale, verlor dort aber gegen Novak Djokovic (2021) und Rafael Nadal (2022).
Hurkacz hatte zuvor erst einmal ein Grand-Slam-Viertelfinale erreicht - 2021 stieß er in Wimbledon bis ins Halbfinale vor.
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Auf der letzten Rille: Medvedev gelingt Break im fünften Satz

Quelle: Eurosport

Gegner im Halbfinale ist entweder Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 6) oder Carlos Alcaraz (Spanien/Nr. 2), die sich in der Night Session gegenüberstehen (Liveticker).
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"Was ist los mit ihm?!" Hurkacz schmeißt Schläger übers Netz

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(mit SID)
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"Wahnsinn!" Hurkacz punktet gegen Medvedev nach Tweener

Quelle: Eurosport

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