Australian Open 2025: Keine Best-of-five-Matches mehr? Mats Wilander und Tim Henman zeigen bei Eurosport klare Kante
Publiziert 14/01/2025 um 22:51 GMT+1 Uhr
Bei den Australian Open 2025 gab es alleine in der ersten Runde 18 Matches, die über fünf Sätze gingen. Kritik am Best-of-five-Modus vor allem mit Blick auf die Turnierplanung ließ Mats Wilander nicht gelten. "Auf gar keinen Fall sollte im Best-of-3-Modus gespielt werden. Vielmehr ist es an der Zeit, dass die Frauen beginnen, im Best-of-five-Modus zu spielen", meinte der Eurosport-Experte.
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Quelle: Eurosport
Es wisse zwar, dass dies schwierig zu realisieren sei, "nicht für die Spielerinnen selbst, sondern für die Planung der Matches".
"Für mich ist aber klar: Es muss bei Best-of-five bleiben bei den Männern, denn es macht einen großen Unterschied", erklärte Wilander: "Die großen Spieler gewinnen diese Partien, die guten können auch über fünf Sätze Druck machen."
Auch Tim Henman pflichtete dem Schweden bei. "Best of five gehört zum Skill-Set. Man hat es bei Basavareddy gesehen, der gegen Djokovic zwei phänomenale Sätze gespielt hat, dann aber fertig war", nannte der 50-Jährige gegenüber Eurosport ein aktuelles Beispiel.
Das erst 19-jährige US-Talent hatte gegen Djokovic den ersten Satz überraschend gewonnen und hielt auch im zweiten Durchgang gut mit. Doch dann fehlte ihm die Kraft. Vor dem Start des dritten Satzes ließ sich Basavareddy am linken Oberschenkel behandeln und verlor am Ende 6:4, 3:6, 4:6, 2:6.
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Henman: "Teil der Tradition und Geschichte der Grand Slams"
"Oder nehmen wir Medvedev, der gegen Samrej 1:2 in den Sätzen hinten war, aber nicht in Gefahr geriet, eben wegen der Physis", erläuterte Henman. Die Fünfsatzmatches seien zudem "ein sehr wichtiger Teil der Tradition und Geschichte der Grand Slams".
Auch Daniil Medvedev musste sich gegen einen mutig aufspielenden junge Profi behaupten. Gegen Kasidit Samrej, die Nummer 418 im Ranking, mühte sich der dreimalige Finalist schließlich aber zu einem 6:2, 4:6, 3:6, 6:1, 6:2-Erfolg.
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