Australian Open - Alexander Zverev lässt mit Aussage zu Psychologen aufhorchen: "Sind mehr oder weniger für den Arsch"
Update 25/01/2026 um 07:17 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev kämpft am Sonntag bei den Australian Open gegen Francisco Cerúndolo (ab etwa 7:00 Uhr bei Eurosport und HBO Max) um den Einzug ins Viertelfinale. In der Vorbereitung auf den Happy Slam verzichtete der Deutsche auf psychologische Hilfe. "Ich habe verstanden, dass Psychologen für den Arsch sind, mehr oder weniger", meinte Zverev lachend auf der offiziellen Pressekonferenz.
Zverev über Psychologen: "Für den Arsch"
Quelle: Eurosport
Er habe daran "gar nicht" gearbeitet, ergänzte der Hamburger nach seinem Sieg gegen Cameron Norrie. Im vergangenen Jahr hatte Zverev nach seinem überraschenden Erstrundenaus in Wimbledon mentale Probleme zugegeben und angekündigt, sich professionelle Hilfe zu holen.
Wenige Monate später bei den US Open 2025 erklärte er vor seiner Erstrundenpartie gegen Alejandro Tabilo: "Professionelle Hilfe habe ich mir geholt und mit der arbeite ich auch weiter zusammen." Es tue ihm gut, sei aber ein längerer Prozess. "Ich denke, das ist etwas, an dem man über mehrere Jahre hinweg arbeiten muss. Das ist es, was ich tue."
Seine Einstellung dazu scheint sich seit den US Open jedoch wieder grundlegend geändert zu haben. Bereits vor einigen Jahren hatte Zverev beim Turnier in München erklärt, er glaube nicht an Psychologen. "Ich habe das Gefühl, die machen mehr Probleme, als es sie wirklich gibt."
Der Fokus in Melbourne liegt daher voll auf seinem Spiel gegen Cerúndolo (live bei Eurosport und HBO Max). Der Weltranglistendritte hat weiterhin eine negative Bilanz gegen den Argentinier, auch wenn Zverev die vergangenen beiden Duelle auf Hartplatz im vergangenen Jahr für sich entscheiden konnte. Die ersten drei Niederlagen kassierte er allesamt auf Sand.
Zverev: "Muss Selbstvertrauen haben"
"Wir sind unter den letzten 16 bei einem Grand Slam. Da gibt es keine einfachen Matches mehr", meinte Zverev. Cerúndolo sei "ein super Spieler".
Selbstbewusst ergänzte der 28-Jährige jedoch: "Ich glaube, ich kann von mir behaupten, dass ich das auch bin. (...) Ich muss Selbstvertrauen haben und auf dem Platz das Level zeigen, das ich bisher gespielt habe."
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