Australian Open: Sebastian Ofner reagiert auf Match-Tiebreak-Fauxpas - Englische Presse spottet über "größten Loser"
Publiziert 14/01/2026 um 15:17 GMT+1 Uhr
Sebastian Ofner hat nach seinem peinlichen Fehler in der Qualifikation für die Australian Open 2026 in den sozialen Medien mit Humor reagiert. Der Österreicher dachte im Match-Tiebreak seiner Zweitrundenpartie gegen Nishesh Basavareddy beim Stand vom 6:4, 4:6, 6:6 (7:1) fälscherlicherweise, bereits gewonnen zu haben und ging Richtung Netz, um mit seinem Gegner abzuklatschen. Ein Irrtum.
Match-Tiebreak-Drama: Ofner wähnt sich als Sieger - und verliert noch
Quelle: Eurosport
Nachdem er durch den Stuhlschiedsrichter darauf hingewiesen wurde, dass er mindestens zehn Punkte brauche, kehrte Ofner an die Grundlinie zurück, fand aber nicht mehr ins Spiel. Basavareddy drehte das Duell und triumphierte schließlich 13:11.
Ofner nahm seine verpasste Chance auf den Einzug ins Hauptfeld beim ersten Grand Slam des Jahres gelassen. In seiner Instagram-Story schrieb er zu einem Video der Partie: "Shit happens". Daneben setzte er einen weinenden und einen zwinkernden Emoji.
Das britische Boulevard-Blatt "Daily Mail" ging dagegen hart mit dem 29-Jährigen ins Gericht und bezeichnete ihn, als den "größten Loser der Australian Open". Dazu schrieb die Zeitung: "Ofner feiert seinen 'Sieg' – nur um dann festzustellen, dass er die Regeln vergessen hat – bevor er einbricht und von seinem Rivalen verspottet wird."
Der US-Amerikaner Basavareddy hatte sofort nach dem entscheidenden Punkt seinen Schläger fallen gelassen und beide Hände um seinen Hals gelegt, augenscheinlich die in den USA beliebte "Choke"-Geste, die signalisieren soll, dass der Gegner dem Moment nicht gewachsen war.
Der 20-Jährige trifft in der finalen Quali-Runde am Donnerstag in Melbourne auf den Briten George Loffhagen. Das eigentliche Turnier beginnt am Sonntag, 18. Januar, und wird live im TV, Stream und Ticker bei Eurosport und HBO Max übertragen.
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