Rafael Nadal stärkt Novak Djokovic den Rücken und bringt Messi-Ronaldo-Vergleich: "Glücklich sein, dass wir ihn haben"

Im Zuge der aktuellen Generationen-Debatte im Männertennis hat Rafael Nadal die Analyse von Patrick Mouratoglou deutlich zurückgewiesen – ohne jedoch einen offenen Konflikt daraus machen zu wollen. "Ich möchte da keinen Streit beginnen, aber mein Punkt ist, dass die Analyse von Patrick falsch ist", erklärte Nadal bei "ESPN". Auslöser der Diskussion war das Halbfinale der Australian Open 2026.

Weltklasse mit 38 - die Top 5 von Djokovic in Melbourne

Quelle: Eurosport

Dort besiegte Novak Djokovic den leicht favorisierten Jannik Sinner. In der Rod Laver Arena bewies der Serbe einmal mehr seine besondere Klasse und zog ins Endspiel ein. Im Kampf um seinen 25. Major-Titel begann Djokovic gegen Carlos Alcaraz stark, musste sich letztlich aber in vier Sätzen geschlagen geben.
Star-Trainer Mouratoglou wollte Djokovics Sieg über Sinner nicht als Beleg dafür sehen, dass die "Big Three" um Rafael Nadal, Roger Federer und Djokovic stärker gewesen seien als die derzeit dominierenden Profis um Sinner und Alcaraz.
Nadal widersprach dieser Sichtweise nun erneut – und betonte zugleich seine Wertschätzung für Djokovic.
"Das wäre ja, als würde man den aktuellen Lionel Messi mit jenem aus seiner Zeit bei Barcelona oder Cristiano Ronaldo mit jenem aus seiner Zeit bei Real Madrid vergleichen", führte der Spanier weiter aus.
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Novak Djokovic spielte bei den Australian Open 2026 groß auf.

Fotocredit: Getty Images

Nadal: "Glücklich sein, dass wir jemanden wie Novak haben"

In dem Zusammenhang betonte Nadal: "Jeder gestaltet seine eigene Karriere. Und ich habe nie gesagt, dass die eine besser als die andere ist. Ich glaube, wir sollten alle glücklich darüber sein, dass wir jemanden wie Novak haben, der nach so vielen Jahren immer noch ganz oben mitspielt."
Auch für Alcaraz fand der 22-malige Grand-Slam-Champion anerkennende Worte: "Carlos zu haben ist ein Segen, weil er ein großartiger Spieler ist, der uns weltweit repräsentiert. Und dazu hebt er sein Tennis auf ein unglaubliches Level. Ich glaube, wir sollten das alle genießen und wertschätzen."
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Erstes Match nach Titel in Australien: Rybakina schlägt Wang

Quelle: Perform


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