Australian Open - Greg Rusedski kontert John McEnroe wegen Novak Djokovic: "Unterschätze niemals eine große Legende"

Die frühere britische Nummer eins Greg Rusedski hat auf die Aussagen von John McEnroe über Novak Djokovic reagiert. "Ich fand es sehr interessant, McEnroes Kommentar zu hören, dass er nicht glaubt, dass Novak Alcaraz und Sinner hintereinander schlagen kann", sagte der 52-Jährige: "Unterschätze niemals eine große Legende." Djokovic hat in seiner Karriere bislang 24 Grand-Slam-Titel gewonnen.

Francesco Maestrelli - Novak Djokovic | 2. Runde | Highlights

Quelle: Eurosport

"Ich glaube nicht, dass er beide Spieler schlagen kann, wenn er bereits fünf Spiele hinter sich hat – das ist das Problem. Das ist die Realität, von der er gesprochen hat", hatte McEnroe im Gespräch mit "TNT Sports" über die möglichen Halbfinal- und Finalduelle mit Carlos Alcaraz und Jannik Sinner gesagt.
Greg Rusedski sieht das anders, wie er nun in seinem Podcast "Off Court Cuts" erklärte. Zum einen wegen der starken Leistungen in diesem Jahr, zum anderen wegen der eindrucksvollen Statistik des Serben.
"Mann, war er gut in der ersten Runde", sagte Rusedski. Djokovic hatte sein Eröffnungsspiel mit 6:3, 6:2, 6:2 gegen den Spanier Pedro Martinez gewonnen, in der zweiten Runde legte er einen ebenso dominanten 6:3, 6:2, 6:2-Erfolg über den Italiener Francesco Maestrelli nach.
"Alle haben darüber geredet, dass sein Nacken ein bisschen schmerzt, und haben gefragt, ob er fit genug sein würde. Aber er weiß, wie er mit seinem Körper umgehen muss. Deshalb ist er der GOAT", betonte Rusedski.

Rusedski adelt Djokovic

Die aktuelle Form stimmt also, die Statistik sowieso. "Hundert Siege in Australien - und das hat er in drei der vier Grand Slams geschafft. Das einzige Turnier, bei dem ihm das noch nicht gelungen ist, sind die US Open. 400 Siege bei Major-Turnieren - das schaffen die meisten Spieler nicht einmal bei allen Turnieren, an denen sie teilnehmen", sagte die einstige Nummer vier der Welt.
Durch die klaren Auftaktsiege könne Djokovic Energie sparen, ohnehin sei er "mit 38 Jahren besser als 97 oder 98 der Spieler in den Top 100 der Welt."
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Der zehnmalige Australian-Open-Champion habe "in Australien eine unglaubliche Bilanz, also unterschätze niemals eine große Legende", betonte Rusedski.
In der dritten Runde trifft Djokovic am Samstag auf den Niederländer Botic van de Zandschulp (live bei Eurosport, im Stream bei HBO Max oder im Liveticker)
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