John McEnroe exklusiv zu den Titelchancen von Novak Djokovic bei den Australian Open 2026: "Das ist das Problem"
Novak Djokovic peilt bei den Australian Open seinen 25. Grand-Slam-Titel an - mit 38 Jahren. Die Bilanz des Superstars in Melbourne sei "erstaunlich", sagt Eurosport-Experte John McEnroe. Häufig sei vorher "nicht ganz sicher, wo Novak körperlich und mental steht. Und dann kommt er hierher, macht sein Ding, versetzt sich in die Lage seines Gegners und findet eine Lösung. Das ist unglaublich."
Novak Djokovic - Pedro Martínez | 1. Runde | Highlights
Quelle: Eurosport
"Wir sprechen darüber, dass Rafael Nadal 14 Mal die French Open gewonnen hat - und man denkt: 'Das erscheint unmöglich!' Dann schaut man auf Novak Djokovic, der zehnmal gewonnen hat (bei den Australian Open, A.d.R.). Da fragt man sich: Wie schafft er das in jeder Saisonpause?", so John McEnroe gegenüber "TNT Sports".
Damit spielt die Tennis-Legende auf die Tatsache an, dass Djokovic bereits 38 Jahre alt ist und auch in der Vergangenheit teils mit nur wenigen oder gar keinen Vorbereitungsturnieren nach Melbourne kam.
Auch in dieser Saison verzichtete der 24-malige Grand-Slam-Champion auf einen Start im Vorfeld der Australian Open, hinter der physischen Verfassung des Tennis-Genies standen dicke Fragezeichen.
Die allerdings räumte der Routinier überzeugend aus, indem er in Runde eins dem Spanier Pedro Martínez beim 6:3, 6:2, 6:2 keine Chance ließ.
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Becker exklusiv zum Djokovic-Auftakt: "Novak in blendender Verfassung"
Quelle: Eurosport
Generell, so McEnroe, glaube Djokovic daran, seinen 25. Major-Titel noch gewinnen zu können. Dennoch hegt der US-Amerikaner Zweifel, was an Carlos Alcaraz und Jannik Sinner liegt.
McEnroe: Das ist das Problem mit Sinner und Alcaraz
"Ich glaube nicht, dass Novak beide schlagen kann, wenn er bereits fünf Spiele hinter sich hat - das ist das Problem", glaubt der 66-Jährige.
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Novak Djokovic peilt bei den Australian Open den Titel an
Fotocredit: Getty Images
Djokovic ist beim sogenannten Happy Slam an Position vier gesetzt und würde aller Voraussicht nach im Halbfinale auf Titelverteidiger Sinner treffen. Im Endspiel könnte es dann zum Duell mit dem Weltranglistenersten Alcaraz kommen.
McEnroe exklusiv: "Djokovic war wie Ivan Drago"
Insgesamt, betonte McEnroe, seien die Karriere und die Leistungen von Djokovic nicht hoch genug einzuschätzen. "Novak war wie Ivan Drago (aus den Rocky-Filmen, A.d.R.) mit Nadal und Federer, die so beliebt waren. Dann kam Alcaraz und alle lieben ihn. Novak denkt sich: 'Wo bleibt meine Liebe? Ich habe sie verdient.' Und er hat sie auch verdient", so der Eurosport-Experte. Djokovic habe dem Tennissport "unglaublich viel Positives gebracht".
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Highlights: Djokovic beweist gegen Tiafoe starke Frühform
Quelle: Eurosport
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