Jannik Sinner spricht vor Australian Open über Dopingsperre - Titelverteidiger fühlt sich in Melbourne stärker

Jannik Sinner ist nach eigenen Angaben gestärkt aus seiner Dopingsperre im vergangenen Jahr hervorgegangen. Vor dem Start der Australian Open 2026 sprach der italienische Titelverteidiger über die schwierige Phase. "Es ist, wie es ist, oder? Ich denke inzwischen, das alles aus einem bestimmten Grund passiert", sagte der 24-Jährige am Freitag in Melbourne.

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Quelle: Eurosport

Die dreimonatige Sperre habe ihn "als Person stärker" gemacht und dafür gesorgt, dass er den Sport heute "viel entspannter" sehe.
Sinner war im vergangenen Jahr nach seinem Triumph in Melbourne für drei Monate gesperrt worden, weil er zweimal positiv auf das verbotene anabole Steroid Clostebol getestet worden war. Der Italiener hatte stets betont, die Substanz sei unbeabsichtigt über eine Behandlung seines Physiotherapeuten in seinen Körper gelangt.
"Letztes Jahr war definitiv eine viel schwierigere Situation, weil ich in diesem Moment nicht genau wusste, was passieren wird", erklärte Sinner im Rückblick. "Es war schwierig für mich, aber auch für die Familie."
Nach Ablauf der Sperre im Mai hatte sich Sinner eindrucksvoll zurückgemeldet: Er gewann die Titel in Wimbledon sowie bei den ATP Finals und beendete das Jahr als Nummer zwei der Welt hinter Carlos Alcaraz.
(SID)
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