Australian Open - Novak Djokovic unterstützt Coco Gauff: "Mich wundert, dass wir nicht beim Duschen gefilmt werden"
Coco Gauff hatte am Dienstag nach ihrer deutlichen Viertelfinal-Klatsche bei den Australian Open gegen Elina Svitolina (1:6, 2:6) in den Katakomben ihren Schläger zerhackt - und war bei ihrem Wutausbruch hinter den Kulissen gefilmt worden. Im Anschluss beklagte die US-Amerikanerin die mangelnde Privatsphäre in Melbourne. Nun fand Gauff in Novak Djokovic einen prominenten Fürsprecher.
Musetti muss gegen Djokovic abbrechen | Viertelfinale | Highlights
Quelle: Eurosport
"Mich wundert, dass wir nicht auch noch beim Duschen gefilmt werden. Das ist wahrscheinlich der nächste Schritt", scherzte der Grand-Slam-Rekordchampion im Anschluss an sein Viertelfinale gegen Lorenzo Musetti auf der Pressekonferenz, als er mit Gauffs Aktion konfrontiert wurde.
Der Serbe ergänzte: "Ich bin gegen die ganzen Kameras. Es sollte ein Limit geben, eine Grenze, die klar definiert, wo unser privater Raum liegt."
Er wisse darum, dass die Öffentlichkeit gerne hinter die Kulissen blicke, die Präsenz der Kameras habe allerdings in den vergangenen Jahren Überhand genommen: "Ich bin schon eine Weile auf der Tour unterwegs, ich erinnere mich noch an eine Zeit, in der es nicht so viele Kameras gab."
Es sei "beängstigend", auf Schritt und Tritt begleitet zu werden. Djokovic weiter: "Es gibt Momente, da möchte man ausspannen und man selbst sein, ohne dass die Öffentlichkeit alles davon mitbekommt."
Gauff beklagt fehlende Privatsphäre
Zum Hintergrund: Am Dienstag hatte Superstar Coco Gauff nach ihrer Viertelfinal-Niederlage gegen Elina Svitolina in den Katakomben ihren Schläger zerstört. Bewusst hinter den Kulissen und nicht auf dem Court, wie die US-Amerikanerin hinterher zu Protokoll gab. Entsprechend verärgert zeigte sie sich, dass die Szene dennoch von einer Kamera eingefangen wurde.
"Ich habe versucht, mich an einen Ort zu begeben, an dem es nicht gefilmt wird, aber offensichtlich wurde es doch gefilmt", sagte Gauff auf ihrer Pressekonferenz. Sie schob kritisch nach: "Der einzige private Ort, den wir bei diesem Turnier haben, ist die Umkleidekabine."
Neben Djokovic pflichtete auch Iga Swiatek ihrer Kollegin bei: "Die Frage ist: Sind wir Tennisspieler? Oder sind wir Tiere im Zoo?" fragte die Polin nach ihrem verlorenen Viertelfinale gegen Elena Rybakina: "Es wäre schön, etwas Privatsphäre zu haben."
Das könnte Dich auch interessieren: Musetti niedergeschlagen: "Hätte ich mir niemals vorstellen können"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/28/image-bb920bea-e20a-4745-bb6a-dd7012e47b6e-85-2560-1440.jpeg)
"Respektlos": Djokovic erinnert Reporter an Grand-Slam-Dominanz
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/06/image-ea4c9f95-f41e-4a1d-95f7-4af46e7639e1-68-310-310.jpeg)