Australian Open 2026: Mats Wilander sieht Jannik Sinner und Aryna Sabalenka vorne - auch Daniil Medvedev im Rennen

Kurz vor dem Auftakt des ersten Grand Slam des Jahres hat Eurosport-Experte Mats Wilander seine großen Favoriten für die Australian Open genannt. Bei den Männern glaubt der 61-Jährige daran, dass Jannik Sinner nach seinen beiden Erfolgen in 2024 und 2025 den Titel-Hattrick schnürt. Bei den Frauen sieht der Schwede die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka als unangefochtene Favoritin vorne.

Highlights: Sabalenka gewinnt Melbourne-Generalprobe

Quelle: Perform

Mit ihrer Titelverteidigung beim WTA-Turnier in Brisbane war Sabalenka perfekt in die neue Saison gestartet. Die Hartplatz-Spezialistin geht mit reichlich Rückenwind in die Australian Open - und für den ersten Grand Slam des Tennis-Kalenders sieht Wilander die Belarussin in einer eigenen Kategorie.
"Im aktuellen Damentennis gibt es für mich nur die 'Big One'. Sie ist die dominierende Spielerin", sagte Wilander im Eurosport-Interview.
Natürlich könne Sabalenka gegen andere Spielerinnen verlieren. Doch sie sei "die Nummer eins und klare Favoritin". Nachdem die 27-Jährige in der Vorsaison lediglich bei den US Open triumphierte, ist sich Wilander sicher, dass Sabalenka in 2026 "mindestens zwei Grand-Slam-Turniere gewinnen wird".
Der Weltranglistenzweiten Iga Swiatek räumt der Eurosport-Experte bei den Australian Open hingegen kaum Chancen auf den Titel ein. Von allen vier Grand Slams sei das Turnier "am ungünstigsten" für die Polin. "Der Platz ist sehr schnell, der Ball fliegt sehr schnell durch die Luft. Und das passt einfach nicht zu Iga Swiatek", meint Wilander.
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Mats Wilander sieht Aryna Sabalenka und Jannik Sinner bei den Australian Open vorne.

Fotocredit: Getty Images

Sinner klarer Favorit bei den Männern

Bei den Männern sei laut Wilander nicht der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz der Favorit, sondern erneut Titelverteidiger Sinner, "weil es meiner Meinung nach weniger Spieler im Turnier gibt, die Sinner schlagen können".
Er denke, "dass es ein paar mehr Spieler gibt, die glauben, dass sie auf einem schnellen Platz mit wirklich schnellen Bedingungen aufgrund der Temperaturen in Australien eine Chance gegen Alcaraz haben", so Wilander, der sich im Eurosport-Interview auch über die möglichen Auswirkungen zu dessen Trennung von seinem langjährigen Erfolgscoach Juan Carlos Ferrero äußerte.

Wilander setzt auch große Stücke auf Medvedev

Hinter Sinner und Alcaraz, "die höchstwahrscheinlich zu zwei der besten Spieler aller Zeiten werden", setzt Wilander aber auch auf Daniil Medvedev große Stücke.
Der Russe, der die ATP-Generalprobe in Brisbane gewann, glaube selbst daran, "dass er gut genug ist" - und auch Wilander schätzt den Weltranglistenzwölften aktuell stark ein.
"Die Veränderungen, die er mithilfe meines guten Freundes Thomas Johansson an seinem Spiel vornimmt, sind sehr entscheidend. Er nimmt den Ball viel früher an, er spielt viel näher an der Grundlinie", analysierte der Eurosport-Experte.
Wenn Medvedev das fortführe, sei er "plötzlich ein sehr, sehr schwieriger Gegner, weil er den Ball so flach schlägt und der Ball so schnell über den Platz fliegt", lobt Wilander und vermutet, dass der 29-Jährige "auf eine großartige Saison zusteuert".
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Titelverteidiger Medvedev feiert Auftaktsieg in Brisbane

Quelle: SNTV


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