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Boris Becker exklusiv: Novak Djokovic bekommt von Youngstern um Carlos Alcaraz bald "dickere Rechnung"
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Publiziert 20/12/2023 um 10:51 GMT+1 Uhr
Novak Djokovic hat wieder einmal ein beeindruckendes Tennis-Jahr hingelegt. Drei von vier Grand-Slam-Titel holte der Serbe 2023. Zudem beendete er das Jahr zum achten Mal als Nummer eins (Rekord!). Boris Becker meinte im Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball" zur Top-Saison seines Ex-Schützlings: "Es ist schwierig in Worte zu fassen. So darf man eigentlich mit 36 Jahren nicht mehr Tennis spielen."
Djokovic erstaunt Becker: "Schwierig in Worte zu fassen"
Quelle: Eurosport
"Wann wird der Kerl mal müde oder wann hat er keine Motivation mehr?", fragte sich Becker: "Novak ist noch immer der Dominator der Tennis-Szene, er hat drei von vier Grand Slams gewonnen und war dann in diesem sagenhaften Wimbledon-Finale gegen Alcaraz der zweite Sieger."
Aus seiner Sicht sei dieses Endspiel "das beste Match des Jahres" gewesen, so der sechsmalige Grand-Slam-Sieger: "Djokovic gegen Alcaraz war nicht von dieser Welt. Wenn man das auch mit anderen Sportlern und Sportarten vergleicht. Etwas viel Besseres hat kein Sport zu bieten."
Es stelle sich aber natürlich die Frage: "Wie lange kann er das noch halten? Er wird nächstes Jahr im Mai 37. Alcaraz und Co. werden jetzt ein Jahr älter, reifer, erfahrener, besser."
Dennoch sei es das Beste für den Tennis-Sport, "wenn Djokovic nach wie vor stark bleibt, und die jüngere Generation näher rückt".
Novak Djokovic erhält mehr Konkurrenz
Becker rechnet damit, dass Djokovic noch den einen oder anderen Grand-Slam-Titel zu seinen bisher 24 hinzufügen wird. Dabei dürfte es aber deutlich mehr Gegenwehr geben: "Ich glaube, dass Alcaraz und Co. ihm da eine dickere Rechnung präsentieren werden."
In Wimbledon hatte der 36-Jährige nach Satzführung das Finale aus der Hand gegeben. Alcaraz holte sich am Ende den Titel beim Rasenklassiker (1:6, 7:6 [8:6], 6:1, 3:6, 6:4). Auch weitere aufstrebende Jungstars konnten Djokovic in diesem Jahr Niederlagen bei großen Events zufügen.
Holger Rune gewann im Viertelfinale des Rom-Masters. Bei den ATP Finals siegte Jannik Sinner in der Gruppenphase, ehe dem Serben im Finale die Revanche gelang. Beim Davis Cup gewann dann wieder Sinner das Duell, der Titel ging letztlich an Italien. Auch der 21-jährige Lorenzo Musetti holte bereits im April in Monte-Carlo einen Überraschungserfolg.
Insgesamt verlor Djokovic nur sieben Matches in diesem Jahr - davon fünf gegen Spieler jünger als 23 Jahre.
Das Gelbe vom Ball – Der Tennis-Podcast von Eurosport:
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