Boris Becker wird nicht mehr als Trainer arbeiten - Eurosport-Experte trifft wichtige Zukunftsentscheidung

Boris Becker wird in Zukunft nicht mehr als Trainer arbeiten. Das gab die deutsche Tennis-Legende in einer Medienrunde im Rahmen der Laureus World Sports Awards bekannt. Er habe eine wundervolle Zeit gehabt, seine Zeit als Trainer sei aber vorbei, so Becker. Der 58-Jährige trainierte Superstar Novak Djokovic von 2013 bis 2016 und feierte mit dem Serben insgesamt sechs Grand-Slam-Titel.

Becker-Analyse: So hat Alcaraz das Finale gegen Djokovic gedreht

Quelle: Eurosport

Geht es um mögliche Trainerstellen, ist in der Vergangenheit immer wieder der Name Boris Becker gefallen.
Das dürfte sich in Zukunft ändern: Der 58-Jährige, so stellte er in einer Medienrunde klar, steht nicht mehr als Trainer zur Verfügung.
An Angeboten habe es ihm indes nicht gemangelt, berichtete der Eurosport-Experte: "Ich möchte keine Namen nennen, aber ich wurde oft gefragt, ob ich in den Trainer-Zirkus zurückkehren möchte, habe aber abgelehnt."
Stattdessen wolle sich Becker auf seine Arbeit im Medienbereich konzentrieren. "Das könnte ich nicht tun, wenn ich wieder als Coach in Vollzeit arbeiten würde", erklärte der sechsfache Grand-Slam-Champion, der von 24. Mai bis 7. Juni wieder für Eurosport bei den French Open 2026 (live bei Eurosport und HBO Max) als Experte im Einsatz ist.

Erfolgreiche Zeit mit Djokovic

Für Ratschläge steht Becker derweil aber auch ohne feste Traineranstellung bereit. "Ich habe immer gesagt, dass ich offen für Telefonanrufe bin, wenn mich jemand von den Jungs anrufen will – und vielleicht haben sie das getan", sagte der 58-Jährige.
"Ich teile ihnen immer meine Sichtweise mit. Aber: Ohne, dass A jemand davon weiß. Und B, dass ich auf den Trainingsplatz zurückkehre", so Becker weiter.
Boris Becker als Trainer von Novak Djokovic im Jahr 2016

Boris Becker als Trainer von Novak Djokovic im Jahr 2016

Fotocredit: Getty Images

Seinen prominentesten Trainerjob übernahm die Tennis-Legende von 2013 bis 2016, als er Novak Djokovic coachte und das Duo insgesamt sechs der 24 Grand-Slam-Titel des Serben sammelte.
Von Oktober 2023 bis Februar 2024 trainierte Becker zudem den Dänen Holger Rune.

Familie und andere berufliche Ideen

Derartige Projekte wird der einstige "Head of Men’s Tennis" des Deutschen Tennis Bundes nun nicht mehr angehen.
"Ich habe Familienzuwachs bekommen – das alles nimmt viel Zeit in Anspruch und ich habe einfach andere berufliche Ideen für mein Leben", erklärte Becker seine Entscheidung.
picture

Krimi gegen Burruchaga: Paul triumphiert in Houston

Quelle: SNTV


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung