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"Tut mir sehr weh": Ex-Coach rudert nach Kritik an Thiem zurück

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Dominic Thiem mit Coach Günter Bresnik

Fotocredit: Imago

VonKatharina Wiedenmann
25/05/2020 Am 11:17 | Update 25/05/2020 Am 12:18

Günter Bresnik, der Ex-Trainer von Dominic Thiem, bereut einige seiner zuletzt getätigten Aussagen, wie er im Interview mit "Krone.tv" zugab. Der 59-Jährige hatte vor Kurzem unter anderem erklärt, Thiem wäre ohne ihn nur ein Futurespieler. Bresnik sagte nun dazu: "Hin und wieder lasse ich mich zu solch blöden Aussagen hinreißen." Das verbessere das Verhältnis aber sicherlich nicht.

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Eine Aussöhnung zwischen den Parteien, die Anfang 2019 getrennte Wege gingen, gibt es nach Auskunft des österreichischen Coaches nicht.

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"Ich habe mit Dominic nie ein Problem gehabt, mit seinen Eltern nie ein Problem gehabt. Wie das zustande gekommen ist, ist für mich bis heute eigentlich ungeklärt", meinte Bresnik in dem Video-Interview weiter. Thiem hatte vor Kurzem erklärt, er sei "sehr enttäuscht" über die Kritik und sein Ex-Coach kenne die Gründe für das Zerwürfnis.

Als eine Erklärung kann sich Bresnik wiederum vorstellen, dass es für die Eltern von Thiem vielleicht ein Problem war, "wenn jemand als Thiem-Macher bezeichnet worden ist".

Bresnik: Thiem war "eine Lebensaufgabe"

Die Funkstille zu seinem ehemaligen Schützling fällt dem 59-Jährigen nach eigener Aussage immer noch schwer. "Dass mir die Geschichte mit Dominic sehr weh tut, ist klar. Das ist quasi eine Lebensaufgabe für mich gewesen", meinte Bresnik, der den Australian-Open-Finalisten schon in der Kindheit trainiert hatte.

Auch der Verlust von Thiems Vater Wolfgang, der zuvor als Trainer bei ihm tätig war, sei "sehr schwer". Dieser sei nicht nur ein "super Trainer", sondern auch "ein langjähriger Freund" gewesen, so Bresnik, der einsah, dass bestimmte Äußerungen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Trotz der Probleme mit der Familie Thiem will sich der Österreicher nicht verbiegen lassen. "Da geh ich lieber Steine klopfen, bevor ich etwas mache, was mir nicht liegt", meinte Bresnik. Im Nachhinein könne man immer überlegen, was vielleicht besser gewesen sei.

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