Hätten die Sommerspiele wie geplant 2020 stattgefunden, wäre der 27-Jährige nicht am Start gewesen. Thiem hätte stattdessen seinem Heimturnier in Kitzbühel den Vorrang gegeben. Nun sieht die Situation anders aus, und die Ziele sind hoch.
"Ich freue mich darauf, um eine Medaille zu kämpfen", schrieb Thiem. "Mein Trainer Nicolas Massu hat in Athen 2004 zwei Goldmedaillen gewonnen und mir von den unglaublich großartigen Emotionen erzählt. Ich möchte diese Emotionen auch fühlen. Für einen Sportler muss die Atmosphäre bei Olympischen Spielen einzigartig sein. Ich möchte alles aufsaugen."
Der Österreicher ergänzte, dass er außerdem beim Laver Cup in Boston an den Start gehen werde. "Ich mag diese Art von Tennis", so Thiem. "Einerseits geht jeder mit großem Ernst daran – jeder möchte die Trophäe gewinnen. Aber andererseits haben wir so viel Spaß. Die besten Tennisspieler zeigen sich als Freunde und feuern sich gegenseitig an."
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Zuvor steht allerdings etwas Erholungsurlaub auf dem Programm, aufgrund der Coronapandemie diesmal im heimischen Österreich. "Keine Trainingseinheiten, keine Treffen, und ich werde mein Handy nur kurz einschalten", erklärte Thiem. "Ich möchte meine Batterien komplett aufladen, da ich große Pläne für 2021 habe."
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