Federer top, Dawidenko out

Roger Federer hat in der dritten Runde der French Open gegen Mario Ancic auf ganzer Linie überzeugt und den Kroaten in nur 96 Minuten mit 6:3, 6:4, 6:2 vom Platz gefegt. Derweil ist einer der größten Konkurrenten des Schweizers ausgeschieden: Nikolai Dawi

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Seit April ist Jose Higueras als Coach von Federer tätig, und die Arbeit des Spaniers macht sich beim Branchenführer bereits bemerkbar. Gegen Ancic, den letzten Bezwinger des Eidgenossen auf Rasen (2002 in Wimbledon), spielte der zwölffache Grand-Slam-Sieger wie aus einem Guss und dominierte die Partie von A bis Z.
Der 26-Jährige schlug 22 Winner bei nur 15 unerzwungenen Fehlern, erschien mehrmals erfolgreich am Netz und war bei eigenem Aufschlag unantastbar. Einzig im dritten Satz leistete er sich einige Unsicherheiten und gestand dem 24-Jährigen Ancic ein Break zum 2:4 zu. Die Reaktion kam aber postwendend mit dem Re-Break zu Null. Wenig später verwertete Federer seinen ersten Matchball und nun wartet im Achtelfinale der Franzose Julien Benneteau, der Robin Söderling mit 1:6, 7:6 (8:6), 6:0, 6:1 bezwang.
Ljubicic stellt Dawidenko kalt
Während der Topgesetzte so überzeugend wie noch nie in Paris auftrat, musste sich Dawidenko bereits von Roland Garros verabschieden. Der Weltranglisten-Vierte erwischte gegen Ljubicic eigentlich einen Start nach Maß und gewann die ersten zwei Sätze ohne Serviceverlust. Doch dann zeigte der ehemalige Weltranglisten-Dritte aus Kroatien jene Qualitäten, welche ihn vor zwei Jahren in Paris noch ins Halbfinale gebracht hatten.
Ljubicic parierte weit hinter der Grundlinie sämtliche Angriffe des Russen und punktete immer wieder mit seinem wuchtigen Aufschlag. Im Entscheidungssatz gelang dem 29-Jährigen das Break zum 2:1, und er gab es nicht mehr her. Nach 3:13 Stunden verwertete der bis auf Position 30 der Weltrangliste abgerutschte Kroate den ersten Matchball zum 4:6, 2:6, 6:3, 6:2, 6:4-Erfolg.
"In den ersten zwei Sätzen hat Ljubicic nicht gespielt, aber dann begann er plötzlich zu kämpfen und sich besser zu bewegen. Ich wurde nervös und habe viele Fehler begangen. Ich versuchte zurückzukommen aber es war zu spät", erklärte der schwer enttäuschte Dawidenko.
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