French Open 2018 in Roland Garros: Simona Halep gewinnt Finale gegen Sloane Stephens
Simona Halep hat das Finale der French Open gegen die amtierende US-Open-Siegerin Sloane Stephens mit 3:6, 6:4 und 6:1 für sich entschieden und damit ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. 2014 und 2017 hatte die Rumänin jeweils das Endspiel von Roland Garros verloren, in dieser Saison unterlag sie im Australian-Open-Finale gegen Caroline Wozniacki. Nun endete der Final-Fluch der 26-Jährigen.
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"Im letzten Aufschlagspiel konnte ich kaum mehr atmen. Unglaublich, was hier passiert, von diesem Moment habe ich immer geträumt", erklärte Halep. "Sloane ist eine großartige Spielerin, es ist immer hart gegen sie. Als ich im zweiten Satz zurücklag, dachte ich: 'Ok, jetzt kann ich das relaxed angehen.' Und dann bin ich zurückgekommen."
Das Finale entwickelte sich durchaus überraschend. Die leicht favorisiert ins Match gegangene Halep kam mit dem druckvollen und präzisen Spiel von Stephens nicht zurecht. Die US-Amerikaner spielte groß auf und verschaffte sich mit dem Break zum 3:1 den ersten Vorteil im Finale.
Halep versuchte verzweifelt, in Satz noch einen Fuß in die Tür zu bekommen. Im neunten Spiel hatte die Rumänin dann die Chance zum Break, doch Stephens konterte und brachte ihr Spiel zum 6:3 durch. Eine verdiente Führung, wie Eurosport-Experte Boris Becker betonte:
Das änderte sich zunächst auch nicht, im Gegenteil: Stephens nahm der Nummer eins der Welt im zweiten Satz gleich das erste Aufschlagspiel ab und erhöhte danach auf 2:0. Halep steckte auch diesen Rückschlag weg und kämpfte sich ins Match zurück.
Mit vier Spielgewinnen in Serie zum 4:2 ging die 26-Jährige erstmals im Endspiel in Führung. Stephens kam zwar wieder auf 4:4 heran, doch das Momentum war auf der Seite von Halep, die nach einer Stunde und 28 Minuten mit 6:4 den Satzausgleich schaffte.
Halep dominiert in Satz drei
Die Rumänin witterte nun ihre Chance und zog Stephens mit einer deutlichen 3:0-Führung im dritten Satz den Zahn. Die Kräfteverhältnisse auf dem Court Philippe-Chatrier hatten sich komplett gedreht. Der US-Amerikanerin drohte sogar ein 0:6, mit Ach und Krach brachte sie ihre Spiel zum 1:5 durch.
Am Ende aber ließ Halep nichts mehr anbrennen und machte bei eigenem Aufschlag nach zwei Stunden und drei Minuten den Turniersieg perfekt.
"Es ist nicht die Trophäe, die ich mir gewünscht habe, aber es ist trotzdem schön. Gratulation an Simona, der Titel steht dir gut", zeigte sich Stephens als faire Verliererin.
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