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French Open: Alexander Zverev meldet sich nach schwerer Verletzung gegen Rafael Nadal zu Wort
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Publiziert 06/06/2022 um 12:53 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev erlebte bei den French Open einen bitteren Rückschlag. Im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Rafael Nadal knickte der Hamburger im zweiten Satz böse um. Die Folge: Zverev musste im Rollstuhl den Platz verlassen. Eine erste Diagnose ergab, dass er sich mehrere Seitenbänder gerissen habe. Nun steht der deutschen Nummer eins eine schwierige Rehabilitation bevor.
Bis zum bitteren Ende: So liefen die French Open für Alexander Zverev
Quelle: Eurosport
Zverev machte es sich auf seiner Couch gemütlich. Den geschienten rechten Fuß streckte der Olympiasieger zur Seite, kraulte zwei der wuscheligen Familienhunde und schaute Fernsehen. Den ersten schweren Schock der schmerzhaften Verletzung im Halbfinale der French Open hat Zverev verdaut, ab jetzt legt er alle Energie in die Regeneration. Ob es bis Wimbledon (ab 27. Juni) reicht? Äußerst Fraglich.
"Die Behandlung hat angefangen", schrieb der Weltranglistendritte unter den Einblick in seine Gefühlslage, den er am Abend vor dem Flug von seinem Wohnort Monte Carlo nach Deutschland bei Instagram teilte.
In München soll laut "Bild" die erste Diagnose des Risses mehrerer Seitenbänder im Fuß gestützt und anschließend der Reha-Plan festgelegt werden. Im Gepäck hat Zverev die guten Genesungswünsche der versammelten Sportprominenz.
"Gute Besserung, Sascha - hast ein krasses Match geliefert", schrieb Fußball-Nationalspieler Thomas Müller in den Sozialen Netzwerken. "Gute Besserung, mein Junge", fügte Basketball-Ikone Dirk Nowitzki an. Sogar der derzeit inhaftierte Boris Becker meldete sich, wie Zverevs Bruder Mischa bei Eurosport verriet. "Ich habe deine Reise bei den French Open verfolgt und wünsche dir alles Gute und eine schnelle Genesung", zitierte der TV-Experte Beckers Nachricht an "Sascha".
Im Rollstuhl vom Platz: Zverev braucht ein kleines Wunder
Zverev hatte die Partie gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal am Freitag beim Stand von 6:7 (8:10), 6:6 nach intensivsten 3:13 Stunden Spielzeit aufgeben müssen, nachdem er böse umgeknickt war. Er wurde im Rollstuhl vom Court Philippe Chatrier gebracht und kehrte unter tosendem Applaus noch einmal kurz auf Krücken zurück, um Nadal zu gratulieren.
Zverev war nach einer zuvor durchwachsenen Saison in Paris zur Höchstform aufgelaufen und hatte seinen Anspruch auf seinen ersten Grand-Slam-Triumph untermauert. Er schlug Wunderkind Carlos Alcaraz und forderte Nadal bis zum bitteren Ende alles ab.
"Er hat unglaublich gespielt. Ich weiß, wie sehr er um einen Grand-Slam-Titel kämpft", sagte der Spanier, der in Roland Garros am Sonntag seinen 14. Triumph feierte: "Ich bin mir sicher, er wird mehr als einen gewinnen."
Für einen Start in Wimbledon braucht es nun aber eine Blitz-Heilung, für einen Sieg an der Church Road ein kleines sportliches Wunder. Zunächst einmal muss sich Zverev durch die Reha quälen.
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(SID)
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