Alexander Zverev reagierte zügig.
Vier Tage nach dem folgenschweren Ausrutscher im French-Open-Halbfinale, der zum Riss der drei lateralen Bänder im rechten Sprunggelenk führte, ließ sich der Olympiasieger in München operieren.
Um die "volle Stabilität in meinem Sprunggelenk zurückzugewinnen, war eine Operation die beste Wahl", verkündete Zverev nach dem Eingriff auf seinem Instagram.
French Open
Therapie am Fuß: Nadal lässt sich nach French-Open-Triumph behandeln
08/06/2022 AM 13:06
Dem Weltranglistendritten gehe es "den Umständen entsprechend sehr gut, er hatte gleich ein Lächeln auf dem Gesicht und wir haben mehrmals telefoniert", berichtet Mischa im Podcast Gespräch mit Eurosport-Moderator Matthias Stach und Expertin Barbara Rittner.
  • Die neue Podcast-Folge mit Zverev und Rittner jetzt anhören:
"Sascha meinte: 'Komm rüber, mir ist langweilig, lass uns Playstation spielen'", ergänzte der 34-Jährige. Ein Wunsch, der ob der Umstände als positives Signal gewertet werden darf.

Mischa scherzt: Alex soll Kolosseum aufbauen

Wann der Olympiasieger das Krankenhaus verlassen kann, stehe noch nicht fest. Bruder Mischa rechnet mit "ein paar Tagen". Dann könne Alexander "hier nach Monaco nach Hause zurückkommen".
An Tennis ist dann freilich noch lange nicht zu denken, wobei sich Mischa bereits ein Alternativprogramm überlegt hat. "Er hat mir zur Geburt meines zweiten Sohnes ein Lego-Paket mit 9000 Teilen geschenkt. Ich glaube, das werde ich ihm wieder zurückschenken, weil er jetzt genug Zeit hat, um das Kolosseum aufzubauen."
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Weltrangliste egal - was für Tsitsipas wirklich zählt

Bis zum bitteren Ende: So liefen die French Open für Alexander Zverev

French Open
Haas exklusiv: Diesen Rat würde ich Zverev jetzt geben
08/06/2022 AM 11:33
Wimbledon
Paradoxe Weltrangliste - warum Djokovic so weit zurückfällt
30/06/2022 AM 14:57