French Open: Angelique Kerber schlägt Elsa Jacquemot in zwei Sätzen und zieht in die dritte Runde ein
VonThomas Gaber
Publiziert 25/05/2022 um 14:13 GMT+2 Uhr
Angelique Kerber steht in der dritten Runde der French Open in Roland-Garros. Die an Nummer 21 gesetzte Deutsche bezwang die Französin Elsa Jacquemot mit 6:1 und 7:6 (7:2). Im ersten Satz dominierte Kerber das Geschehen nach Belieben. Im zweiten Satz wurde Jacquemot mit Unterstütztung der Zuschauer deutlich stärker, doch Kerber kämpfte und verwandelte nach 2:05 Stunden ihren ersten Matchball.
Kerber Matchball
Quelle: Eurosport
Kerber kämpft erstmals seit 2018 wieder um den Achtelfinaleinzug in Paris. Es war ihr erster Sieg überhaupt auf dem Court Philippe Chatrier in Roland-Garros.
"Ich bin froh, dass ich weitergekommen bin. Es bedeutet mir viel, in der nächsten Runde zu stehen", sagte Kerber: "Ich hoffe, dass ich hier noch ein paar Matches spiele." Sie "liebe die Atmosphäre" in Paris.
Kerber erklärte, sie habe auf Sand dazugelernt. "Ich habe es akzeptiert, dass man mehr laufen muss und das die Bälle immer einmal öfter zurückkommen", sagte die 34-Jährige.
Vor vier Jahren erreichte Kerber beim einzigen Grand-Slam-Turnier, das sie in ihrer Karriere noch nicht gewinnen konnte, sogar die Runde der besten acht.
Kerber im zweiten Satz mit körperlichen Problemen
In der dritten Runde trifft Kerber nun auf Aliaksandra Sasnovich aus Belarus, die überraschend die an Nummer zwölf gesetzte US-Open-Siegerin Emma Rasducanu besiegte. Gegen Sasnovich gewann Kerber zuletzt in drei Sätzen auf ihrem Weg zum Titelgewinn in Straßburg.
In Paris musste Kerber in ihrem Auftaktmatch am Montag gegen die Polin Magdalena Frech noch zwei Matchbälle abwehren und war nach dem Match völlig ausgelaugt.
Gegen Jacquemot präsentierte sich die dreimalige Grand-Slam-Siegerin gut erholt und spielte zunächst ihre Klasse und Routine gegen die insgesamt zu fehlerhaft agierenden Französin aus.
Im zweiten Satz hatte Kerber dann aber sichtlich körperliche Probleme. Ihre Aufschläge versuchte sie einfach nur noch ins Feld zu bringen und hatte Schwierigkeiten bei Stoppbällen ihrer Gegnerin.
Mit einer Energieleistung brachte sie den Sieg aber im Tiebreak nach Hause.
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(Mit SID)
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Quelle: Eurosport
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