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Simona Halep exklusiv bei Players Voice: "Mouratoglou hat mir geholfen, meine Liebe zum Sport wiederzufinden"
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Publiziert 19/05/2022 um 23:44 GMT+2 Uhr
Simona Halep holte 2018 bei den French Open ihren ersten Grand-Slam-Titel, ein Jahr später triumphierte sie in Wimbledon. Doch im Anschluss hatte sie immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Nun fühlt sie sich endlich wieder gesund und bereit, verrät die Rumänin in der Eurosport-Serie Players' Voice. Und sie erzählt, wie es zur Zusammenarbeit mit Star-Trainer Patrick Mouratoglou kam.
Simona Halep (r.) und Patrick Mouratoglou - Players' Voice
Fotocredit: Getty Images
Simon Halep hat eine schwierige Zeit hinter sich. Zuletzt hatte die Rumänin immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.
Zudem gab sie im September 2021 die Trennung von Trainer Darren Cahill bekannt, mit dem sie insgesamt sechs Jahre zusammengearbeitet hatte. Seit wenigen Wochen trainiert die 30-Jährige unter der Leitung von Erfolgstrainer Patrick Mouratoglou, der Serena Williams zu zahlreichen Grand-Slam-Titeln führte.
Seitdem läuft es bei Halep wieder deutlich besser, auch weil sie nun endlich verletzungsfrei ist. "Patrick hat mir viel Motivation gegeben und mir geholfen, meine Liebe zu diesem Sport wiederzufinden", erklärt die zweimalige Grand-Slam-Siegerin in der Eurosport-Serie Players' Voice.
Die Vorfreude bei Halep auf die anstehenden French Open ist groß, auch weil sie in Roland Garros 2018 ihren ersten Grand-Slam-Titel erringen konnte. Es sei ihr Lieblingsturnier, erklärt Halep. In der Players' Voice verrät sie, woran sie mit Patrick Mouratoglou arbeitet, wie groß die Umstellung war, nicht mehr in der Heimat zu trainieren und was sie von Ashleigh Bartys Rücktritt denkt.
Von Simona Halep
Hallo liebe Tennisfreunde,
ich fühle mich erfrischt, ich fühle mich selbstbewusster, ich fühle mich gesund. Endlich! Ich habe jetzt keine Probleme und keine Verletzungen mehr. Ich bin so glücklich, wieder auf dem Platz zu stehen, und ich freue mich auf jedes Spiel, denn ich möchte mich wirklich weiter verbessern.
Roland-Garros ist mein Lieblingsturnier und ich fühle mich immer gut, wenn ich dorthin fahre. Es wird ein bisschen anders sein, weil ich vergangenes Jahr nicht gespielt habe, von daher werden wir sehen. Ich brauche mehr Zeit und mehr Partien, um mein Selbstvertrauen wiederzuerlangen. Ich hoffe, dass ich vor den French Open meine Form finden kann und dass ich es einfach genießen kann, denn es ist das beste Turnier für mich.
An meinen Titel in Roland-Garros 2018 werde ich immer tolle Erinnerungen haben, denn es war mein erster Grand-Slam-Triumph. Ich hatte immer davon geträumt, die French Open zu gewinnen. Es war eine wunderbare Atmosphäre: so viele Fans haben mich unterstützt und ich habe mich großartig gefühlt. Diesen Moment werde ich nie vergessen.
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Simona Halep küsst die Siegertrophäe nach dem French-Open-Finale 2018
Fotocredit: Getty Images
Ein erneuter Sieg wäre etwas Besonderes, denn jeder Grand-Slam-Triumph ist etwas ganz Besonderes. Ich bin jetzt 30, also setze ich mich nicht unter Druck. Aber ich bin hier und arbeite hart, weil ich davon träume, das wieder zu erreichen. Ob es klappt, werden wir sehen.
Bevor ich die Mouratoglou Tennis Academy besuchte und meine Partnerschaft mit Patrick verkündete, war ich ihm noch nie begegnet. Wir hatten nie miteinander gesprochen und wir hatten nie eine Verbindung. Dazu kam es erst, als ich in der Akademie ankam.
Vor unserer Zusammenarbeit hatte ich eine ganz andere Vorstellung von ihm, und ich war sehr überrascht. Ich mag seine Persönlichkeit, seine Energie und die Art, wie er Tennis sieht, sehr.
Ich war eigentlich diejenige, die Patrick vorschlug, mit ihm zu arbeiten. Normalerweise bitten gute Trainer ihre Spieler nicht darum, mit ihnen zu arbeiten. Ich habe ihn gefragt, ob er verfügbar ist und mit mir arbeiten möchte.
Er und mein früherer Trainer Darren Cahill sind unterschiedlich, und ich möchte sie nicht miteinander vergleichen. Zudem bin ich jetzt auch ein anderer Mensch, was einen Vergleich zusätzlich erschwert, aber beide sind großartig.
Natürlich habe ich bestimmte Dinge bemerkt, die mich bei der Zusammenarbeit von Patrick mit Serena (Williams, Anm. d. Red.) beeindruckt haben.
Eine Spielerin zu motivieren, die schon viele Grand-Slam-Turniere gewonnen hatte und noch mehr gewinnen wollte, ist einfach Wahnsinn. Dafür habe ich ihn immer bewundert. Jetzt, da ich ihn selbst kenne, kann ich mir vorstellen, wie er mit einer solchen Spielerin umgegangen ist und wie sehr er sie motiviert hat, um ihr zu helfen, ihr Bestes zu erreichen.
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Halep: So verändert Coach Mouratoglou mein Spiel
Quelle: Eurosport
Patrick hat mir viel Motivation gegeben und mir geholfen, meine Liebe zu diesem Sport wiederzufinden. Es ist eine Freude, wieder auf dem Platz zu stehen und hart zu arbeiten. Alles hat sich verändert, und jetzt muss ich mich umgewöhnen, aber ich habe das Gefühl, dass mir das in der kurzen Zeit bisher ganz gut gelungen ist.
Wenn ich auf dem Platz stehe, freue ich mich jedes Mal darauf, mein Bestes zu geben, um zu sehen, wie gut ich noch sein kann.
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Patrick Mouratoglou (l.) und Simona Halep
Fotocredit: Getty Images
Wir konzentrieren uns darauf, dass ich noch aggressiver spielen kann. Er glaubt wirklich, dass ich das kann, und langsam beginne ich ebenfalls, daran zu glauben. Wir arbeiten aber nicht nur an einer bestimmten Sache, sondern an meinem gesamten Spiel. Es sollte also alles zusammenpassen, und ich versuche, den Plan zu befolgen.
Der Wechsel zu Patrick bedeutete, dass ich ein neues Team kennenlerne und auf einem neuen Trainingsgelände in Südfrankreich arbeite. Es ist eine große Umstellung für mich, weil ich nicht mehr zu Hause trainiere. Denn früher habe ich immer in Rumänien trainiert. Am Anfang war es nicht einfach, aber jetzt ist es ganz natürlich und ich fühle mich großartig. Alle waren bisher sehr nett zu mir, und ich fühle mich dort wie zu Hause.
Natürlich war ich schockiert, als ich vom Rücktritt von Ash Barty hörte, denn sie war die beste Spielerin der Welt und hat alles gewonnen. Ich möchte die Ruhestandspläne generell nicht vergleichen, weil wir unterschiedliche Leben haben. Was sie bereits erreicht hatte, war mehr als das, was ich in diesem Alter erreicht habe, also kann ich das nicht vergleichen.
Ich habe nicht erwartet, dass sie in den Ruhestand geht, aber jetzt, wo sie es getan hat, bedeutet das, dass sie offensichtlich mit ihrer Entscheidung zufrieden ist. Ich wünsche ihr alles Gute, und sie ist so stark gewesen, diese Entscheidung so schnell zu treffen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, und ich verstehe das.
Ich habe immer gesagt, dass ich mit dem Tennisspielen aufhören würde, wenn ich das Gefühl hätte, nicht auf höchstem Niveau spielen zu können. Denn das würde bedeuten, dass ich nicht wirklich an mich glaube. Wenn man nicht wirklich daran glaubt, hat es keinen Sinn weiterzumachen.
Aber jetzt, wo ich Patrick und das neue Team kennengelernt habe, habe ich neues Selbstvertrauen gewonnen. Sie glauben wirklich daran, dass ich immer noch gutes Tennis spielen kann. Demnach ist das Ziel, Turniere zu gewinnen und so stark zu sein, wie ich nur kann. Ich werde alles tun, was ich kann, um das zu erreichen. Ich bin bereit.
Wie viele Jahre ich noch vor mir habe, wird man sehen. Ich möchte mir nicht nur ein Ziel setzen. Das Ziel ist einfach, mich ständig zu verbessern.
Viele Grüße,
Eure Simona
Folgt Simona Halep auf Instagram (@simonahalep) und Twitter (@Simona_Halep)
Alle Folgen der Players' Voice:
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Roland-Garros : Mats comparing Djoko Alcaraz Preparation Ahead of Roland Garros
Quelle: Eurosport
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