French Open 2023: Iga Swiatek bezwingt Beatriz Haddad Maia im Halbfinale und sichert Nummer eins ab
Eurosport bei GoogleIga Swiatek steht im Finale der French Open 2023 und darf auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in Paris hoffen. Die an Eins gesetzte Polin bezwang die Brasilianerin Beatriz Haddad Maia (Nr. 14) 6:2, 7:6 (9:7) im Halbfinale und sicherte damit die Führung in der Weltrangliste ab. Im Endspiel wartet die Tschechin Karolína Muchová, die überraschend Australian-Open-Siegerin Aryna Sabalenka schlug.
Halbfinale: Swiatek ohne Satzverlust ins Endspiel - Highlights
Quelle: Eurosport
Durch ihren dritten Finaleinzug in Roland-Garros nach 2020 und 2022 wird Iga Swiatek in der Weltrangliste weiter an Position eins geführt werden.
Aryna Sabalenka hätte sie verdrängen können, die Belarussin verlor jedoch im Halbfinale nach 5:2-Führung im dritten Satz noch gegen die Tschechin Karolína Muchova. Die Polin geht damit in ihre 63. Woche hintereinander an der Spitze.
"So ein langes Turnier ist immer taff. Ich bin froh, dass ich so konstant meine Leistung zeigen kann", sagte sie: "Jetzt freue ich mich auf Samstag." Gegen Haddad Maia begann Swiatek mit einem Aufschlagverlust, spielte nach 2:2 im ersten Satz aber flüssiger und holte sich den ersten Durchgang nach 44 Minuten souverän.
Haddad Maia tat Ex-Profi-Spielerin Andrea Petkovic als Co-Kommentatorin bei Eurosport fast leid. "Sie spielt echt nicht schlecht", meinte die 35-Jährige: "Sie muss vielleicht die Position verändern oder die Geschwindigkeit erhöhen, aber an sich ist das ein okayes Match."
Haddad Maia bringt Swiatek ins Schwitzen
Aus "okay" wurde im zweiten Satz mehr; die Linkshänderin brachte Swiatek bei mehreren Ballwechseln eindeutig ins Schwitzen, hatte gute Länge in ihren Bällen und schloss die Ballwechsel auch oft kompromisslos ab.
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"Großartiger Tennis-Sport!" Swiatek gewinnt Power-Rally
Quelle: Eurosport
3:1 führte die Brasilianerin, lag dann 3:4 zurück und musste in der Folge bei 4:5 und 5:6 gegen den Matchverlust servieren, ließ Swiatek aber abblitzen. Der Tiebreak musste entscheiden - für Swiatek, die bis zum Halbfinale keinen Satz abgegeben und keiner Gegnerin in den Durchgängen mehr als vier Spiele gegönnt hatte, fast ungewohntes Terrain.
Haddad Maia führte 5-3, legte dann jedoch einen einfachen Volley ins Netz. Auch ihren ersten Satzball bei 6-5 konnte sie nicht nutzen - Swiatek ihren ersten Matchball aber ebenso wenig (7-6). Bei 8-7 machte die 22-Jährige nach 2:09 Stunden jedoch alles klar.
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Swiatek gewinnt packenden Tiebreak - der Matchball
Quelle: Eurosport
"Sie ist clever, hat ein tolles Spiel für Sandplatz. Sie ist auch eine zähe Kämpferin. Ich bin froh, dass ich sie besiegen konnte", sagte Swiatek über ihre Gegnerin.
Swiatek will vierten Grand-Slam-Titel
Die Polin peilt nun am Samstag im Finale (15:00 Uhr live bei Eurosport, discovery+ und im Liveticker) gegen Muchová ihren insgesamt vierten Grand-Slam-Titel an. Ihre Gegnerin hat bei Majors zuvor noch nie ein Endspiel erreicht.
Haddad Maia war die erste Brasilianerin seit Maria Bueno 1968 gewesen, die ein Grand-Slam-Halbfinale erreichte. Zuvor hatte sie in elf Anläufen bei Majors nie die zweite Runde überstanden.
Die 27-Jährige darf sich mit 630.000 Euro Preisgeld trösten. In der neuen Weltrangliste wird die Brasilianerin zudem erstmals in den Top Ten geführt werden.
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Matchball Becker: Analyse der Damen-Halbfinals mit Petkovic
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