French Open 2023: Aryna Sabalenka besiegt die bösen Geister von Paris - erstmals im Achtelfinale
Mitfavoritin Aryna Sabalenka hat bei den French Open 2023 erstmals in ihrer Karriere das Achtelfinale erreicht. Die Madrid-Siegerin aus Belarus bezwang in der 3. Runde die Russin Kamilla Rakhimova klar 6:2, 6:2 und darf weiter von Platz eins in der Weltrangliste träumen. Zuletzt war Sabalenka in Paris dreimal in Folge in dieser Runde gescheitert. Gegen Rakhimova brauchte sie nur 67 Minuten.
French Open 2023: Aryna Sabalenka steht erstmals in Roland-Garros im Achtelfinale
Fotocredit: Getty Images
Aryna Sabalenka (Nr. 2) schlug gegen die Weltranglisten-82. Kamilla Rakhimova, die erst zum zweiten Mal nach den US Open 2021 in der 3. Runde eines Grand-Slam-Turniers stand, 27 Winner, leistete sich aber auch 19 vermeidbare Fehler.
Mit ihrem dominanten Spiel ließ die Belarussin aber nur eine Breakchance zu. 14 Mal ging sie ans Netz, zehnmal davon erfolgreich. Brachte sie den ersten Aufschlag ins Feld, machte sie danach auch in 81 Prozent der Fälle den Punkt.
"Sie hat sich gesteigert. Mich irritiert nur, dass sie selbst so unzufrieden ist", sagte Eurosport-Expertin Barbara Rittner, hatte aber auch eine mögliche Erklärung parat:
"Das kommt aber wahrscheinlich daher, dass sie gerade in Madrid gewonnen hat und nur im Kopf hat, hier zu gewinnen und die neue Nummer eins zu werden. Da machst du dir selbst nur Druck und Stress und das spürt man bei ihr, finde ich."
Sabalenka träumt von Weltranglistenführung
Im Achtelfinale trifft Sabalenka auf die US-Amerikanerin Sloane Stephens, die 6:3, 3:6, 6:2 gegen Yulia Putintseva (Kasachstan) siegte und den Sandplatz danach als ihren "Lieblingsbelag" bezeichnete. Die US-Open-Siegerin von 2017 stand 2018 in Paris im Finale. Aktuell steht sie in der Weltrangliste aber "nur" an Rang 30.
Sabalenka ist deshalb klar favorisiert. "Es hilft, einen Grand-Slam-Sieg in der Tasche zu haben - das gibt einem so viel Selbstvertrauen", sagte die 25-Jährige, die ihren zweiten großen Titel anpeilt. Die Australian-Open-Siegerin gilt als eine der größten Herausforderinnen von Topfavoritin Iga Swiatek aus Polen, die erst am Samstag gegen Wang Xinyu aus China in der dritten Runde aufschlägt.
Virtuell steht Sabalenka aktuell erstmals an der Spitze der Weltrangliste, da Titelverteidigerin Swiatek aus dem Vorjahr 2000 Punkte verteidigen muss. Heißt: Sabalenka kann aus eigener Kraft die Nummer eins werden. Die an Position drei gesetzte US-Amerikanerin Jessica Pegula schied derweil überraschend aus.
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(mit SID)
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Weg damit! Putintseva nimmt Bandage mitten im Match ab
Quelle: Eurosport
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