French Open: Carlos Alcaraz zeigt brutale Qualität in der Crunch Time - noch ein Schritt zur Krönung in Roland-Garros?

Carlos Alcaraz greift am Sonntag in Roland-Garros gegen Alexander Zverev nach seinem ersten Titel bei den French Open - dabei ging im Halbfinale gegen Jannik Sinner zunächst viel schief. Der 21-Jährige aber meisterte die Aufgabe, weil er eine besondere Qualität in der Crunch Time ausspielte: seine Power und Cleverness in fünften Sätzen. Die entsprechende Bilanz steht bei 10:1. Folgt die Krönung?

Halbfinale: Alcaraz ringt Sinner in fünf Sätzen nieder - Highlights

Quelle: Eurosport

Carlos Alcaraz riss die Arme nach oben, umarmte Jannik Sinner dann am Netz und schrie seine Freude in den frühen Abendhimmel von Paris.
Mit großer Nervenstärke und Comeback-Qualitäten hat der Spanier das packende Duell der Jungstars für sich entschieden und erstmals das Endspiel der French Open erreicht.
"Ich glaube, Carlos hat sich sogar selbst überrascht mit seiner Stärke und dem taktischen Durchhaltevermögen. Ich bin sehr beeindruckt, wie er die Probleme im Match gelöst hat", zeigte sich der dreimalige Roland-Garros-Sieger Mats Wilander im Eurosport-Interview begeistert von Alcaraz.
Der Weltranglistendritte bezwang Jannik Sinner im Halbfinale in einem Fünfsatz-Krimi mit 2:6, 6:3, 3:6, 6:4, 6:3 und greift nach seinem dritten Grand-Slam-Titel.
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Alcaraz, Sinner, Zverev: Die neuen Tennis-Stars geben Gas

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"Du musst es genießen, zu leiden", sagte Alcaraz, der von einem der härtesten Matches seiner Karriere sprach: "Ich hoffe, ich kann noch häufiger so gegen Jannik spielen. Ich bin einfach nur froh über alles, was ich heute geschafft habe."

Alcaraz leichter Favorit im Finale

Australian-Open-Champion Sinner, der am Montag Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic als Nummer eins der Weltrangliste ablösen wird, muss hingegen weiter auf seinen ersten Finaleinzug in Roland-Garros und seinen zweiten Major-Titel warten.
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Becker über Sinners Krämpfe: "Das ist sehr selten"

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Alcaraz steht vor seinem dritten Grand-Slam-Finale, seine bisherigen Major-Endspiele (2022 in New York und 2023 in Wimbledon) gewann der Spanier jeweils - am Sonntag (ab 14:30 Uhr live im TV bei Eurosport 1 und on-demand bei discovery+) wird er als leichter Favorit ins Match gehen.
Alcaraz hatte Sinner vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt, der Italiener mache "nichts falsch" und spiele "im Moment das beste Tennis der Welt" - und Alcaraz sollte zunächst Recht behalten, Sinner dominierte den ersten Satz auf dem Court Philippe Chatrier nach Belieben.

Becker: "Auffällig, dass beide unter Druck standen"

Ab Mitte des zweiten Durchgangs agierte Sinner, der im Vorjahr noch in der zweiten Runde ausgeschieden war, aber fehlerhafter, Alcaraz kam angefeuert vom Publikum im dritten Aufeinandertreffen der beiden Profis bei einem Major besser in die Partie.
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Matchball Becker: So lief Alcaraz' Aufholjagd gegen Sinner

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Sinner hatte mit Krämpfen in den Händen zu kämpfen. "Es war auffällig, dass beide Spieler sehr unter Druck standen. Deshalb diese körperlichen Probleme schon im dritten Satz, da waren mal knapp zwei Stunden gespielt", analysierte Eurosport-Experte Boris Becker das Match. "Beide sind fit wie Turnschuhe - und dass der Schlagarm verkrampft, ist sehr selten."
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(mit SID)
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"Unglaubliches Ding!" Alcaraz begeistert mit Mega-Passierschlag

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Alcaraz schlägt Sinner in fünf Sätzen - der dritte Matchball ist es!

Quelle: Eurosport


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